Kein Gegenmittel fand Texas A&M bei Alabama und kam mit 24:52 unter die Räder. Die Crimson Tide setzte dabei ein zweites Zeichen in dieser College Football Saison und beendete das Match mit 544 Yards und bemerkenswerten 9,9 Yards Raumgewinn pro Spielzug. Turm in der ungleichen Schlacht war wiederum QB Mac Jones, der mit vier Touchdown-Pässen und 435 passing Yards den Anforderungen voll gerecht wurde.
Die Aggies mühten sich vor allem in der Anfangsphase redlich, scheiterten jedoch im ersten Drive mit einem Field Goal. Die Antwort der Gastgeber kam prompt, Jones bediente John Metchie III über 78 Yards und scorte im nächsten Drive ebenfalls noch einmal. Texas A&M schaffte es schließlich, im frühen zweiten Viertel 14:14 auszugleichen, scheiterten jedoch während ihrer folgenden Drives. Ein Pick Six, hervorgerufen durch einen ungenauen Routenlauf und ein durch Ainias Smith fallengelassener Ball boten Alabama einige Chancen, selbst zu scoren.
So fand Devonta Smith genügend Platz, um noch vor der Pause die Vorentscheidung zum 35:14 für Alabama zu fangen und um im dritten Viertel schließlich den Sack endgültig zu verschließen. Jones warf über 78 Yards auf John Waddle und wenige Sekunden später erreichten die Crimson Tide erneut die Aggies Endzone zum 42:17 Zwischenstand. Fortan ging es nur noch um die Frage, wie groß der Abstand zwischen beiden Teams am Ende sein würde. Schließlich wurden es 28 Punkte Differenz und Alabama zeigte auf eindrucksvolle Art, dass sie mit Jaylen Waddle, John Metchie III und DeVonta Smith drei Receiver in ihren Reihen wissen, die würdige Nachfolger von Jerry Jeudy und Henry Ruggs geworden sind. Texas A&M wurde dagegen bisher den Erwartungen nicht gerecht. Jimbo Fisher sucht immer noch einem geeigneten Spielmacher, der gegen Spitzenteams bestehen und gewinnen kann. QB Mond hat zwar 22 komplette Pässe geworfen, hat dafür aber auch 44 Versuche macht. Es fehlt ihm eindeutig noch an akkuratem Spiel. Head Coach Fisher muss sich aber auch fragen lassen, wieso es ihm nach drei Jahren nicht gelungen ist, Spieler auszubilden, die gute Anlagen mitbrachten, aber bisher nicht den Durchbruch zu sehr guten Spielern schafften.
Schlüter - 04.10.2020

Ainias Smith #17 (Texas A&M Aggies) (© Getty Images)
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Spiele Texas A&M Aggies
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24
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22
14.09.
Notre Dame Fighting Irish - Texas A&M Aggies
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41
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34
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17
18.10.
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42
:
45
26.10.
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25
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49
08.11.
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17
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15.11.
Texas A&M Aggies - S. Car. Gamecocks
31
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30
22.11.
Texas A&M Aggies - Samford Bulldogs
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0
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