Tom Bradys Nachfolger bei den New England Patriots gefunden

Als Superstar Tom Brady die New England Patriots verließ, war die Überraschung groß. Immerhin hatte Brady sein Team nicht nur zu zahlreichen Titeln geführt, sondern die Mannschaft auch zur Besten der National Football League geformt. Seit seinem Abgang zu Tampa Bay spekulierten Beobachter über seine möglichen Nachfolger. Diese Phase der Unsicherheit ist nun zu Ende. Die New England Patriots haben schon vor einiger Zeit bekanntgegeben, dass sie sich mit dem Spielmacher Cam Newton verstärkt haben.

American Football ist immer wieder für Überraschungen gut. Die New England Patriots haben das bereits zuvor auf dem Spielfeld und abseits bewiesen. Das Engagement von Cam Newton als Nachfolger von Tom Brady kommt zweifellos überraschend. Der exzentrische 31-jährige Star sieht sich nun im Team der Konkurrenz von Brian Hoyer und Jarrett Stidham gegenüber. Das verspricht ein heißer Kampf zu werden.

Auf dem Platz sind die New England Patriot ebenfalls immer für Überraschungen gut. Im legendären Spiel gegen die Seattle Seahawks im Jahr 2015 verzichtete die Mannschaft eine Minute vor dem Ende auf ein Timeout. Die Überraschung bei Freund und Feind war groß. Während alle den Einsatz des Seattle Seahawks Running Back „Beast Mode“ erwarteten, entschied sich deren Coach für einen Pass-Spielzug. Dieser taktische Fehlgriff sicherte den New England Patriots den Sieg, obwohl das Spiel bereits verloren schien. Jetzt benötigt das Ex-Team von Superstar Tom Brady auch einen „Beast Mode“, um wieder zu alter Größer zurückzufinden.

Ein Vertragsloser soll den Umschwung bringen

Bereits im März hatten sich die Carolina Panthers von Cam Newton getrennt. Der hatte immerhin neun Jahre für sein Team gespielt und die Mannschaft in der Saison 2015/2016 in den erst zweiten Super Bowl ihrer Geschichte geführt. Das Spiel ging nach dem Auftritt von Lady Gaga gegen die Denver Broncos verloren, doch der Spielmacher wurde zum wertvollsten Spieler (MVP) der Saison gekürt. Das Engagement von Newton ist nicht nur aufgrund seiner schillernden Persönlichkeit, sondern auch aufgrund der Vertragsdetails zu spannend.

Diese sehen auf den ersten Blick nicht gut für Cam Newton aus. Ein Spieler mit seiner Geschichte und seinen herzeigbaren Erfolgen könnte durchaus auf einen mehrjährigen Vertrag mit über 40 Millionen Dollar Gage bestehen. Doch die New England Patriots sind auch diesmal nicht von ihrer Linie abgewichen. Sie boten Newton einen Ein-Jahres-Vertrag mit einer Vergütung von insgesamt 7,5 Millionen Dollar an und er akzeptierte. Damit befindet sich der Tom Brady-Nachfolger am unteren Ende der Verdienstliste in der National Football League. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, warum er seine Unterschrift unter so einen Vertrag gesetzt hat?

Newton muss sich beweisen

Offenbar ist ihm die Zeit davon gelaufen. Zahlreiche Quarterback-Positionen sind bereits vergeben. Hätte er weiter gewartet, wäre er voraussichtlich auf die Verletzung eines Spielers angewiesen gewesen, um wieder einen Vertrag zu erhalten. Er kann nun das folgende Jahr dazu nutzen, sich wieder in das Scheinwerferlicht zu spielen. Hat er Erfolg, werden ihn die New England Patriots behalten wollen und andere Franchises um ihn buhlen. Die Voraussetzungen für ein geglücktes Experiment sind gut. Die Defensive gilt als eine der Besten der Liga, die Offensive weist ausreichend Talente auf. Die Play-offs sollten auf jeden Fall in Reichweite liegen. Möglicherweise werden es die anderen Teams noch bereuen, Cam Newton keinen Vertrag angeboten zu haben.

Schlägt das Imperium zurück?

In der letzten Saison schied der Ex-Titelverteidiger überraschend in den Play-offs frühzeitig aus. Doch die Dominanz des Teams in der National Football League ist beeindruckend. Sechs Titel und nicht weniger als neun Super-Bowl-Teilnahmen in den vergangenen zwanzig Jahren sprechen eine deutliche Sprache. Schließlich garantieren die zahlreichen Regeln im Tarifvertrag der Liga eine möglichst hohe Chancengleichheit, doch den New England Patriots war bisher einfach nur sehr schwer beizukommen.

Gegner der Mannschaft vergleichen sie gerne mit dem Imperium aus den Star Wars Filmen. Immerhin ähnelt Trainer Bill Belichick in seinem Kapuzenpullover ein wenig dem Imperator Palpatine, ein Lächeln erscheint im darüber hinaus völlig unbekannt zu sein. Der Vergleich mit Star Wars ist auch ansonsten nicht ganz weit hergeholt, schließlich war die Mannschaft in der Vergangenheit immer wieder in Skandale verwickelt. Sie wurde immer wieder abgeschrieben und kamen danach gestärkt zurück. Gut möglich, dass diese Serie nun neuerlich in die Fortsetzung gehen wird.

10.07.2020

(© Pixabay / WikiImages)

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