Top-Teams der Top-Conference

LSU und Head Coach Ed Orgeron gelten trotz National Champion Titel nicht als der SEC Favorit 2020. Die SEC hat in den letzten sechs Jahren drei CFP Playoff National Championship Games gewonnen. Sechs Teams sind in den Top 25 Ranking Tabellen stets vertreten und auch wenn die SEC Präsenz nicht übermächtig ist, so ist sie doch als der wertvollste Teil innerhalb der FBS Conferences seit vielen Jahren zu betrachten. Alabama ist wiederum traditionell das Team, welches zu Beginn der Saison als Favorit gehandelt wird. Auch wenn LSU als National Champion in das Rennen einsteigen wird, so haben die Tigers mit vielen Abgängen zu kämpfen, während Alabama zunächst solider wirkt. Aber was heißt das schon im Jahr des Covid 19 Virus?

In der East Division wird es wohl einen Zweikampf zwischen Florida und Georgia geben. Florida wirkt dabei ausgeglichener. Coaches und Quarterbackposition (Kyle Trask) bleiben so wie 2019, so dass die Gators mehr Erfahrung für sich verbuchen können. Als neuer Offensive Lineman soll Transfer Stewart Reese für eine Verbesserung sorgen und Kyle Pitts ist einer der neuen Hoffnungsträger auf der Position des Tight Ends. RB Lorenzo Lingard und die beiden Receiver Trevon Grimes und Kadarius Toney runden die Mannschaft auf den wichtigsten Spielerpositionen sehr gut ab. Floridas gehörte in den letzten Jahren zu den Teams mit den besten Defenses überhaupt. Das wird sich 2020 auch nicht verändern. Mit den Top Cornerbacks Marco Wilson und Kaiir Elam verfügen die Gators über große Talente

Gleich hinter Florida folgt Georgia mit nur einem geringen Abstand. Bei den Bulldogs kehren zum Team acht Starter zurück und damit die beste Defense in der FBS Klasse. Head Coach Kirby Smart heuerte zusätzlich Todd Monken als Play-Caller an und verfügt mit Transfer Quarterback Jamie Newman (ex Wake Forest) über einen erfahrenen Spielmacher. Alle Teams eint, dass sie nur wenige Übungseinheiten absolvierten, um sich besser kennenzulernen. Es erscheint aber so, dass Georgia nur wenig gute Receiver in diesem Jahr an den Start bringt, so dass George Pickens der einzige Receiver mit einem Namen den Bulldogs zur Verfügung steht. Ob das Laufspiel dieses Manko überdecken kann, wird sich zeigen. Bereits früh muss Georgia nach Alabama reisen.

Jeremy Pruitt hat mit Tennessee in diesem Jahr noch Großes vor. Auch wenn der Abstand zu Georgia und Florida noch spürbar ist, so ist der 2020er Fahrplan mit den besten Gegnern, die man sich nur wünschen kann, angereichert. Oklahoma, Florida, Georgia und Alabama sprechen für sich. Nur hat sich Coach Pruitt nicht etwas zu viel vorgenommen? Quarterback Jarrett Guarantano muss sich erheblich verbessern. 24,2 Punkte pro Spiel reichen nicht aus, um diese besten Teams zu schlagen. Für Tennessee spricht, dass sie über eine sehr gute Offensive Line verfügt und auch die Tiefe bei den Linebackern und Cornerbacks mit Sophomore Linebacker Henry To'o und Bryce Thompson hat sich verbessert.

In der West Division gilt erneut Alabama als der Frontrunner. Auch wenn sie 2019 nicht in den CFP Playoffs vertreten waren, ist die Zeit von Nick Saban noch nicht vorüber. Die Crimson Tide besitzen noch sehr viele Zutaten, um sich einen Meisterkuchen zu backen. Quarterback Mac Jones gilt als würdiger Nachfolger von Tua Tagovailoa, kämpft aber noch um den Starterposten mit dem Five Star Freshman Bryce Young. Wer immer dieses Rennen gewinnt, s kann er sich auf die beste College Football Offensive Line des Landes verlassen. Auch sind Running Back Najee Harris und die beiden Receiver DeVonta Smith und Jaylen Waddle zurück. Alabamas Defense gilt es 2020 zu verbessern. Die Rückkehr von Linebacker Dylan Moses und Cornerback Patrick Surtain II gibt der Defense Halt, aber wann sich die vielen neuen Gesichter in der Secondary bewährend können, gilt als das große Rätsel der Vorsaison in Tuscaloosa.

Bei LSU hat Joe Burrows Abgang eine große Lücke hinterlassen und auch Offensive Assistant Joe Brady wurde von der NFL abgeworben. Die Offensive Line besitzt vier neue Spieler und last but not least müssen die Tigers Running Back Clyde Edwards-Helaire und Receiver Justin Jefferson ersetzen. Der Job von Head Coach Ed Orgeron ist damit nicht leichter geworden. Quarterback Myles Brennan gilt als der neue starke Mann bei LSU und mit dem Top Receiver Ja'Marr Chase könnte Brennan gut zusammen arbeiten. Defensive Coordinator Bo Pellini hat übrigens angekündigt, mehr mit der 4-3 Defense zu spielen, ob diese Entscheidung eine gute war, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall kann Pellini in diesem Jahr noch auf Cornerback Derek Stingley Jr. setzen und die Ankunft von Transfer Linebacker Jabril Cox (ex North Dakota State) wird auf jeden Fall die zweite Verteidigungsreihe verstärken.

Texas A&M hat sich mit Jimbo Fisher wieder zurück gemeldet und mit 16 Startern, die zum Team nach College Station zurück kehren, kann Fisher über eine Menge Erfahrung verfügen. Darunter befindet sich auch QB Kellen Mond, Running Back Isaiah Spiller, Receiver Jhamon Ausbon und Tight End Jalen Wydermyer. Der gleiche Optimismus wird auf Seiten der Defense ausgestrahlt. Die Aggies sind in diesen Tagen dabei, ihre Lücken in der Defense, die zum Beispiel Tackle Justin Madubuike hinterlassen hat, wieder aufzufüllen.

Schlüter - 05.07.2020

LSU und Head Coach Ed Orgeron gelten trotz National Champion Titel nicht als der SEC Favorit 2020.

LSU und Head Coach Ed Orgeron gelten trotz National Champion Titel nicht als der SEC Favorit 2020. (© Getty Images)

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