Chaos im Pac-12 Land

Head Coach David Shaw hofft darauf, dass Stanford 2020 antreten darf. Der Zusammenschluss der 23 California State Universities, dass so genannte CSU-System hat in dieser Woche eine folgenschwere Entscheidung getroffen. Das neue Semester, dass im Herbst 2020 beginnt, soll ausschließlich online durchgeführt werden. Diese Entscheidung wird auch den College Football beeinflussen, darin sind sich alle Experten einig, schließlich wurde von den wichtigsten FBS Conferences bisher einstimmig mitgeteilt, dass es College Football nur dann im Herbst 2020 geben wird, wenn alle Studenten inklusive Sportstudenten auf dem Campus sein werden und jede Conference für sich sich entscheidet, wann sie startbereit ist.Diese Doktrin scheint nun zu wanken und die Pac-12, beziehungsweise die Mountain West Conference werden von dieser neuen Entscheidung erheblich betroffen sein. San Jose State und Fesno State gehören zur MWC und sind Mitglied des CSU-Systems. Auf den Punkt gebracht: Entweder wird es an diesen 23 Universitäten im Westen der USA keinen Sport geben, oder er wird unter Ausschluß der Öffentlichkeit und ohne Studentenschaft veranstaltet werden.

"Wir befinden uns nun in einem Niemandsland, wir wissen nicht, was passieren kann und wird. Ich hoffe, dass die Mehrheit der Universitäten am Spielbetrieb teilnehmen kann", meinte Stanfords Head Coach David Shaw sichtlich geschockt und hat damit nur das eigentliche Problem am Rande angesprochen. Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom hat bereits verkündet, dass große Versammlungen bis zum Ende des Jahres 2020 sehr unwahrscheinlich sein werden. Laut dem Direktor für öffentliche Gesundheit von Los Angeles wird die Anordnung "zu Hause zu bleiben", mit Sicherheit um drei Monate verlängert und Kate Brown, Gouverneurin von Oregon empfahl bereits letzte Woche, dass große Versammlungen bis Mitte September abzusagen sind. "Bis es einen Impfstoff gibt, werden wir leider nicht wieder so leben, wie wir es bisher kannten", so Brown. Doch damit nicht genug. Da Kalifornien als Covid 19 Hot Spot gilt, hat der US-Bundesstaat Texas für einreisende kalifornische Bürger nach Texas eine 14-tägige Quarantäne verhängt.
Geradezu trotzig wirkt dagegen die Ankündigung der Pac-12 Conference, die nach der Ankündigung der Universitäten folgte: "Die Pac-12 und unsere Mitgliedsuniversitäten werden selbst bestimmen, wann unsere studentischen Athleten wieder zum Spielen zurückkehren können und wann und wie der Campus wieder für Studenten geöffnet wird." Doch auch diese Erklärung mag nicht weiterhelfen, denn alle Universitäten und alle Conferences sind abhängig von den TV-Geldern, die vertraglich für die Übertragung der College Football Spiele vereinbart wurden und fallen diese Spiele aus, wird es auch keine Einnahmen geben. Völlig unklar ist auch noch, was passiert, wenn Footballspieler infiziert getestet werden. Muss dann das gesamte Team in Quarantäne, oder nur die infizierten Spieler? Dazu kommt, dass bereits andere Universitäten außerhalb von Kalifornien die ersten Paarungen des Saisonbeginns in Frage stellen. So sollen am 5. September Cal in Berkeley gegen TCU antreten und Alabama gegen USC. Im Falle eines Ausfalls der Kalifornier befinden sich bereits der Athletic Director der Crimson Tide und von TCU in Kontakt und sprachen über einen "Notfallplan" für die Woche 1. Wie es dann weiter gehen soll, ist nicht nur im Westen völlig unklar.

Schlüter - 16.05.2020

Head Coach David Shaw hofft darauf, dass Stanford 2020 antreten darf.

Head Coach David Shaw hofft darauf, dass Stanford 2020 antreten darf. (© Getty Images)

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