The Draft must go on

Statt in Las Vegas wird der Draft nur per Videokonferenz stattfindenDer Draft wird laut NFL Commissioner Roger Goodell trotz aller Einwände wie geplant stattfinden – zumindest was Tag und Uhrzeit angeht. Ansonsten wird aber wohl nichts so sein wie geplant. Gleichzeitig warnte Goodell seine Teams gleich einmal, sich keine unfairen Vorteile zu verschaffen oder Kritik zu üben: "Eine öffentliche Diskussion über Probleme mit dem Draft haben keinen sinnvollen Grund und können Grundlage für disziplinarische Maßnahmen sein."

Angesichts der auch (oder mittlerweile vor allem) in den USA fortschreitenden Ausbreitung des Corona-Virus waren zuletzt immer mehr Stimmen laut geworden, die aufgrund der damit einhergehenden Einschränkungen eine Verschiebung des Drafts gefordert hatten. Diesen Stimmen erteilte Roger Goodell jetzt per Memo eine deutliche Absage:

"Aufgrund der außergewöhnlichen Umstände in unserem Land heute muss der Draft 2020 offensichtlich anders durchgeführt werden. Wir haben schon alle öffentlichen Events abgesagt, wir werden die Draft Prospects und ihre Familien nicht zum Draft bringen und der Draft selbst wird in einer Art und Weise durchgeführt und übertragen werden, die die jetzigen Bedingungen widerspiegelt.

Unser Stab denkt natürlich an die außergewöhnlichen Anforderungen, die das stellt, und unsere oberste Priorität ist es, Prozesse einzurichten, die es den Clubs erlaubt, auf Augenhöhe zu operieren und der Draft so durchgeführt werden kann, dass er fair für alle Teams abläuft. Alle Clubs sollten jetzt die notwendigen Planungen durchführen, um den Draft in einer Location außerhalb ihrer Trainingszentren durchzuführen, mit einer begrenzten Anzahl von Leuten und mit genug technischen Ressourcen, um sowohl intern, als auch mit anderen Teams und mit der Draftzentrale zu kommunizieren."

Bereits Dienstag hatte Goodell alle 32 Franchises angeschrieben und die Schließung ihrer Trainings- und Verwaltungskomplexe ab Mittwoch bis mindestens 8. April angeordnet.

Die Clubs müssen jetzt kreativ sein, was ihre Draftvorbereitung angeht. John Lynch twitterte ein Video seiner "Draftzentrale" zu Hause (ein übersichtliches Büro) und die diversen Videokonferenz-Softwareanbieter dürften sich die Hände reiben.

Zwar ist es fraglich, ob es in der hochdynamischen Lage in knapp vier Wochen tatsächlich möglich sein sollte, den Draft auszutragen, aber die Planungen dazu müssen zumindest kommuniziert werden, was Goodell sinnvollerweise jetzt getan hat.

NFL Network Urgestein Rich Eisen erklärte bereits, dass er womöglich als Host des Drafts vorgesehen ist – dann in seinem Büro, was wieder einmal eine neue Herausforderung für ihn darstellt. Er hat jedoch schon oft genug bewiesen, dass er mit Herausforderungen gut umgehen kann. Und die zahlungskräftigen Fernsehpartner wollen ja wieder einmal so etwas ähnliches wie Sport übertragen...

Carsten Keller - 29.03.2020

Statt in Las Vegas wird der Draft nur per Videokonferenz stattfinden

Statt in Las Vegas wird der Draft nur per Videokonferenz stattfinden (© Carsten Keller)

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