AFVD reagiert auf Corona

Der vom AFVD eingesetzte "Corona-Krisenstab" hat eine Reihe von Maßnahmen empfohlen und das AFVD-Präsidium hat sich am 11. März diese Empfehlungen zu eigen gemacht und wie folgt beschlossen:

"Der Grundgedanke ist, durch eine präventive Reduzierung der Aktivitäten jetzt einen Saisonstart im Mai oder Juni zu ermöglichen. Da sowohl Football als auch Cheerleading Sportarten sind, bei denen die Sportlerinnen und Sportler direkten Körperkontakt haben und Gemeinschaftsumkleiden benutzen, ist von einem höheren Infektionsrisiko auszugehen als bei anderen Aktivitäten. Von daher die Empfehlung, im Training Kontakt zu vermeiden. Daraus folgt dann, dass es kaum möglich sein wird, direkt nach Ablauf der Schutzmaßnahmen in einen geregelten Spielbetrieb einzusteigen, da zunächst wieder mit Kontakt trainiert werden muss. Entsprechend die Empfehlung, den Spielbetrieb erst am dem 09./10.05.2020 aufzunehmen.

Nach Auskunft der Experten ist das Virus für unsere Sportlerinnen und Sportler selbst vermutlich weniger gefährlich als für andere Bevölkerungsgruppen, allerdings besteht das Risiko, dass diese den Virus im eigenen Familienkreis verbreiten und Risikogruppen - insbesondere Ältere wie Eltern und Großeltern - anstecken.

Football und Cheerleading sind die Sportarten, die wir alle lieben und aufopferungsvoll ausüben, unterstützen und bewundern. Aber sie sind beide "nur" Sport. Und nicht das Leben. Jedes Freundschafts- oder Pflichtspiel, das jetzt ausfällt, kann nachgeholt werden. Aber jeder Tote ist ein nicht zu ersetzender Verlust.

Es handelt sich um eine weltweite Pandemie - und der Blick nach Italien zeigt, was alles in einem zivilisierten hochentwickelten Land möglich ist. Daher ist es jetzt wichtig, für einen zunächst begrenzten Zeitraum inne zu
halten, sich an dem Kampf gegen die Ausbreitung zu beteiligen. Der Krisenstab rechnet noch mit weiteren drastischen Maßnahmen wie einem Vorziehen der Osterferien, Schließung von Sportanlagen durch die Kommunen, Ausgehverboten, etc. Spätestens dann ist ein Sport- und Spielbetrieb rein tatsächlich nicht mehr möglich.

Die Ligaobleute der Lizenzligen sind angewiesen, alle Pflichtspiele von GFL Juniors, DBL, DBL2, 9er DFFL und 5er DFFL, die vor dem 9./10.05. geplant sind, aus verbandsseitigem Interesse zu verlegen. Für die GFL Juniors wird kurzfristig eine Konsultation stattfinden, ob die Playoffs zeitlich verlegt werden, um das Nachholen der Spiele zu ermöglichen (was auch eine Verlegung des Junior Bowls bedeuten würde), oder ob die Spiele neutralisiert werden. Für GFL und GFL 2 wird derzeit noch beraten, was mit dem GFL Season-Opener am 26. April und dem 1. Spieltag am 2./3. Mai geschieht.

Die Maßnahmen des AFVD haben eine unmittelbare Gültigkeit für die Bundesebene. Für die Landesebene sind zunächst die Landes- und Spielverbünde selbst verantwortlich. Eine Änderung der BSO, die die Verhängung von bundesweiten Anti-Pandemie-Maßnahmen erlaubt, ist in Beratung. Das Präsidium empfiehlt allen Landesverbänden dringend, die Handlungsempfehlungen des Krisenstabs zu übernehmen. Im Vordergrund steht verantwortliches Handeln jetzt.

Sollte sich abzeichnen, dass sich die Situation bis Mitte April nicht wesentlich verbessert, dann ist eine Ausdehnung der Schutzmaßnahmen in den Mai zu erwarten, mit einem entsprechenden Liga-Start bei den Lizenzligen im Juni.

Der AFVD Krisenstab empfiehlt folgende Maßnahmen:

Der Trainingsbetrieb in den Vereinen kann fortgeführt werden, allerdings sollten Trainingseinheiten mit Kontakt von Sportlerinnen und Sportler möglichst vermieden werden. Trainiert werden sollte bevorzugt Kondition, Athletik und Theorie. Spielerinnen/Spieler sollten aufgefordert werden, nur am Training teilzunehmen, wenn sie sich gesund fühlen. Die Hygiene-Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (Händewaschen, etc.) sollten befolgt werden.

Etliche Bundesländer haben bis zum Ende der Osterferien (17.04.2020) Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern (einige bereits ab 500) untersagt. Auch wenn Freundschaftsspiele zumeist nicht unter diese behördliche Grenze fallen, wird empfohlen, bis zum 17.04.2020 alle Freundschaftsspiele abzusagen.

'Geisterspiele' sind zumindest für die GFL nicht realistisch, da ohne Zuschauereinnahmen ein Spieltag nicht finanzierbar ist. Von daher ist eine Verlegung auf einen späteren Spieltag vorzuziehen.

Geprüft wird, ob der Ligastart für GFL und GFL 2 allgemein am 02./03.05.2020 sein kann oder verschoben werden muss. Für die übrigen Lizenzligen wird das Wochenende des 09./10.05.2020 als allgemeiner Ligastart vorgesehen. Davor angesetzte Pflichtspiele (mit Ausnahme des GFL Season Openers) sind zu verlegen. Ist eine Verlegung nicht möglich, werden diese neutralisiert.

Sollte es über den 17.04.2020 hinaus Einschränkungen durch die Behörden geben, wird in der GFL Juniors der Junior Bowl zeitlich nach hinten verschoben werden, um eine vollständige Saison zu spielen. In den übrigen Lizenzligen deren Endspiele erst September/Oktober gespielt werden, erscheint dies noch nicht notwendig.

Für die GFL wird – sofern es zur Verschiebung von vollständigen Spieltagen kommt – die Ansetzungssperre für die Ausweichtermine während der Fußball-EM aufgehoben. Es können dann dort ausgefallene Spiele auch gegen den Willen des Gegners angesetzt werden.

Im Bereich Cheerleading wird eine Verlegung der DM Cheerleading vom 16./17.05.2020 auf den 04./05.07.2020 geprüft. Die für den 04./05.07.2020 bisher geplante Cheerleading-EM wurde von der ECA abgesagt."

Schlüter - 12.03.2020

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