Fällt der Amateurstatus?

Die NCAA – also der US-amerikanische Hochschulsportdachverband wird in dieser Woche in Anaheim, Kalifornien, ihre jährliche Hauptversammlung veranstalten und muss sich dann auch mit dem Amateurstatus ihrer Sportler beschäftigen. Sie würde es natürlich am liebsten nicht tun, wird dazu aber von regionalen Gerichten und einigen Studentenorganisationen gezwungen. Offen ist dabei, mit welchem Tempo sie dieses Thema angehen wird, welche Fristen vereinbart werden und welche Möglichkeiten Sportstudenten wirklich haben werden, ihr Talent zukünftig selbst zu vermarkten.

So befinden sich bereits einige kommerzielle Firmen in den Startlöchern, um irgendwann Agentenverträge mit den bekanntesten Vertretern des College Sports abschließen zu können. Darunter gehört zum Beispiel auch das Crowfounding Portal www.studentplayer.com. Eine gesammelte Summe Geld soll dann später pro College Team nach einem festgelegtem Schlüssel an jeden Spieler ausgeschüttet werden. EinStamm-Quarterback würde dann 21 Prozent der "team strength allocation" erhalten, Safeties, Right Guards und Long Snappers immer noch bis zu 2 Prozent. Das Geschäftsmodell sieht ferner vor, Videoaufnahmen (mit Unterstützern) von jedem interessanten Spieler aufzunehmen, die dann vermarktet werden sollen.

Ein noch größeres Rad wollen "Redbird Capital" und die Spielergewerkschaften Nflpa / Mlbpa drehen. Sie haben die Firma "OneTeam" gegründet, um College Spieler zu beraten um den Wert und das Image eines Spielers zu maximieren. OneTeam spielt zudem mit dem Gedanken, die Rechte am EA Sports Videospiel "NCAA Football" zu erwerben. Seit 2014 wird das Spiel nicht mehr vertrieben und der Wert dürfte bei 1 bis 2 Millionen US-Dollar liegen. Sollte jeder Spieler auch nur 500 US-Dollar an seinem dargestellten Konterfei einmalig verdienen, müsste OneTeam rund 6,5 Millionen US-Dollar verteilen. Zum Vergleich: Das NFL Madden Spiel besitzt einen aktuellen Marktwert von rund 45 Millionen US-Dollar.

Dass wiederum die Vermarktung ihrer Spieler von den Universitäten verschlafen wird, gilt als unwahrscheinlich. Als Gegenmaßnahme arbeiten bereits einige Hochschulen an Sondervereinbarungen für ihre zukünftigen Rekruten, die am National Signing Day zusätzlich unterschrieben werden müssen, wenn die Athleten das Vollzeitstipendium während ihrer vier Semester erhalten wollen. Sie würden dann für die Nutzung ihres Namens und persönlichen Bildes eine monatliche Aufwandsentschädigung erhalten.

Schlüter - 23.01.2020

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