Thanksgiving Day und College Football

Thanksgiving Day Postkarte um 1900.Der Thanksgiving Day ist in den USA ein bedeutender Tag und jedes Jahr ein Anlass, mit guten Freunden ein Footballspiel zu besuchen. Im College Football wird seit 1876 vor allem zum amerikanischen "Erntedankfest" an die Gründung unserer Sportart als solches gedacht.

Das erste Thanksgiving Day Spiel fand am 30. November 1876 in Hoboken, New Jersey statt. Princeton und Yale standen sich gegenüber und waren zuvor beide ungeschlagen. Das änderte sich auch nach dem Match nicht, denn die Partie endete 0:0. Yale wurde von Kapitän Walter Camp angeführt, der bekanntlich später noch am Regelwerk kräftig arbeiten und verändern sollte. Für den Spieler Frederic Remington sollte es das letzte Spiel in seiner Karriere sein. Der Yale Absolvent wurde später ein berühmter Illustrator und Maler, dessen Werke über den "Wilden Westen" noch heute weltbekannt sind. Princeton wurde von Bland Ballard angeführt und beendete die Spielzeit mit vier Siegen und einem Unentschieden, Yale mit drei Siegen und zwei Unentschieden. Beide Teams wurden zu Co-Champions des Jahres 1879 ernannt.


Der Thanksgiving Tag des Jahres 1894 war der 29. November und damit auch der Tag, an dem zum ersten Mal im US Bundesstaat Florida ein organisiertes Footballspiel ausgetragen wurde. Die Universität von Forbes spielte gegen Stetson und gewann mit 14:0. Das Footballfeld war kurz vor dem Spieltag fertig gestellt worden und sah aus wie ein frisch gerodetes Stück Land. Der Vergleich passte auch gut, schließlich befand sich dort, wo man versuchte Football zu spielen, wenige Tage zuvor noch ein
Pinienwald.


Das Jubiläumsspiel "50 Jahre College Football" wurde am Thanksgiving Day 1919, am 27. November in Sioux City in Iowa ausgetragen. Notre Dame besuchte zu diesem Anlaß das College Morningside und gewann mit 14:6. Ein Fumble führte zu einem frühen Touchdown für Morningside. Doch Irish Head Coach Knute Rockne setzte Joe Brandy und George Gipp in Marsch, die den Sieg für die Irish umsetzten. Rocknes Team schloss mit neun Siegen die Saison und wurde mit Harvard zusammen ein Co-Meister.


Zum 75. Jubiläumsspiel trafen am 23. November 1944 Colorado auf Denver. Colorado setzte sich mit 16:14 durch und konnte auf Frank Potts bauen, der noch nicht zu den Waffen gerufen wurde, während sein Vorgänger bereits in der U.S. Navy diente. Mit Diesem Erfolg sicherten sich die Buffs auch die Meisterschaft in der Mountain States Conference. Die Pioneers revanchierten sich allerdings ein Jahr später mit 14:8 und gewannen ein Jahr später die Conference.


100 Jahre alt wurde College Football im Jahr 1969 und zum Jubiläumsspiel am Thanksgiving Spiel trafen die Texas Longhorns im College Station Stadium auf Texas A&M. Die Horns düpierten die Aggies mit 49:12 und eroberten den ersten Platz in den Ranking Tabellen. Bereits nach den ersten acht Longhorns Drives stand es 39:0 und am Ende der Saison wurde Texas mit elf Siegen und keiner Niederlage zum alleinigen National Champion ausgerufen. National Championship Games gab es damals noch nicht.


Weniger spektakulär verlief das 125. Jubiläumsspiel am 24. November 1994. West Virginia schlug in Morgantown Syracuse mit 13:0. Die Orangemen konnten nur wenig gegen RB Jimmy Grays Läufe ausrichten und auch ihr QB Kevin Mason blieb wirkungslos. Syracuse wurde nach der regulären Saison nicht zu einem Bowlspiel eingeladen und West Virginia unterlag im Carquest Bowl gegen South Carolina.

Schlüter - 28.11.2019

Thanksgiving Day Postkarte um 1900.

Thanksgiving Day Postkarte um 1900. (© NFF - National Football Foundation)

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