Rams bleiben im Playoff-Rennen

Todd Gurley hatte sein bestes Saisonspiel.Die Los Angeles Rams konnten im Sunday Night Game ihren sechsten Saisonsieg einfahren. Gegen die Chicago Bears gewannen sie mit 17:7, was damit auch das Ende jeglicher Playoff-Hoffnungen für die Bears sein dürfte. Die bleiben bei den Rams zwar bestehen, dennoch enttäuschte die Offense mal wieder.

Wie erwartet ließen die beiden Offensivreihen Explosivität und Kreativität vermissen. Beide Teams schafften zusammen lediglich 550 Yards - und das obwohl Sean McVay und Matt Nagy letztes Jahr zu den kreativsten Playcallern der NFL gehörten. Diese Überraschungsmomenten fehlten jedoch über weite Strecken der Partie. Gerade der Bears Offense gelang fast gar nichts. Lediglich 3,6 Yards pro Play gelangen Mitchell Trubisky und Co.

Trubisky ist dabei ein gutes Stichwort. Der Bears Quarterback brachte lediglich 24 seiner 43 Pässe für 190 Yards, 1 TD und eine Interception an den Mann. Lediglich im ersten und einzigen Scoring Drive zu Beginn der zweiten Hälfte zeigte sich Trubisky von einer guten Seite, als er Tarik Cohen mit einem back-shoulder Pass in der Endzone fand. Sein Status ist daher vor dem nächsten Spiel gegen die New York Giants sehr fraglich. Bei noch 3:31 Minuten zu spielen nahm Nagy ihn aufgrund einer Hüftverletzung raus und brachte dafür Chase Daniel. Diese Maßnahme ist als inoffizielles Benchen zu sehen. Daher sollte es nicht überraschen, wenn Daniel am Sonntag der Starter ist.

Die Frage nach dem Quarterback stellt sich bei den Rams nicht, auch wenn Goff erneut kein Feuerwerk abriss. Seine Stats (11/18, 173 Yards, 0 TD, 1 INT) sind stark ausbaufähig. Zwar fehlte neben Wide Receiver Brandin Cooks (Gehirnerschütterung) auch Wide Receiver Robert Woods aus persönlichen Gründen, dennoch hat er mit Cooper Kupp, Josh Reynolds und Gerald Everett noch genug gute Anspielstationen.
Daher kann er sich bei einem Mann bedanken, der diese Saison bisher kaum ein Faktor war: Running Back Todd Gurley. Bei 28 Touches gelangen ihm 133 Scrimmage Yards bei einem Rush TD - solche Zahlen hat er seit Woche 13 der letzten Saison nicht mehr aufgelegt. Das könnte der Rams Offense vielleicht einen Schub für die kommenden Spiele geben, denn bei mehr Punts (6) als erfolgreichen Third Down Conversions (3) ist noch viel Luft nach oben.

So ist es keine Überraschung, dass das Spiel bis ins vierte Viertel offen war. Erst Malcom Brown beendete mit einem TD-Lauf 3:35 Minuten vor Schluss die Hoffnungen der Bears auf ein Comeback. Dabei hätte das Spiel einen anderen Lauf nehmen können, wenn Kicker Eddy Pineiro, eigentlich ein guter Kicker, seine beiden Field Goals aus 48 und 47 Yards zu Spielbeginn verwandelt hätte. Außerdem konnte die Bears Offense kein Kapital aus den beiden Turnover der Rams schlagen, während das McVay-Team aus der Interception von Trubisky rund dreieinhalb Minuten vor der Halbzeitpause den ersten Touchdown erzielen konnte.

Somit können die Rams einen nicht unverdienten Sieg feiern. Dennoch werden sie sich um einiges steigern müssen, um am Sonntag gegen die Baltimore Ravens gewinnen zu können. Denn eins ist klar: Viele Niederlage dürfen sie sich nicht mehr erlauben, falls sie noch die Seattle Seahawks, die in drei Wochen zu Gast sind, überholen wollen. Für die Bears hingegen gilt es gegen die New York Giants einen Sieg einzufahren, auch wenn die Playoffs aktuell sehr weit weg sind. Vielleicht sollte Matt Nagy aber auch in Betracht ziehen, eine Niederlage einzustecken, um einen möglichst hohen Draft Pick im 2020er Draft zu bekommen. Dort könnten die Bears dann einen Nachfolger für Trubisky, dessen Zeit in Chicago abläuft, verpflichten.

Sebastian Mühlenhof - 18.11.2019

Todd Gurley hatte sein bestes Saisonspiel.

Todd Gurley hatte sein bestes Saisonspiel. (© Getty Images)

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