Der Draft ist geschafft!

Der Draft der XFL fiel acht Klassen kleiner aus als in der NFL - und erfolgte per KonferenzschaltungDer Draft der XFL ist "in the books". Vor der zweitätigen Veranstaltung, die in diversen sozialen Medien gestreamt worden war, hatte die Liga jeder Franchise einen Quarterback zugeteilt. Anschließend gab es sechs Phasen, in denen pro Tag jeweils 240 Spieler gezogen wurden.

Die acht Quarterbacks, die die Liga ihren Franchises (die Liga ist auch Eigentümer aller acht Franchises) gegeben hat:

Dallas Renegades: Landry Jones
Defensive Coordinator Defenders: Cardale Jones
Houston Roughnecks: Phillip Walker
Los Angeles Wildcats: Luis Perez
New York Guardians: Matt McGloin
St. Louis Battlehawks: Jordan Ta’amu
Seattle Dragons: Brandon Silvers
Tampa Bay Vipers: Aaron Murray

Am bemerkenswertesten ist sicher, dass Landry Jones, der langjährige Backup von Pittsburgh Steelers QB Ben Roethlisberger und wohl bekannteste aus der Liste, "zufällig" wieder mit seinem Collegecoach Bob Stoops zusammenkommt. Bei den Oklahoma Sooners klappte das Zusammenspiel nahezu perfekt. Zudem kommt mit Running Back Dimitri Flowers auch noch ein ex-Sooners Running Back.

Die Houston Roughnecks waren dagegen eines der Teams, die sich gleich noch einen weiteren bekannten Quarterback sicherten: Connor Cook, ehemaliger Viertrundenpick der Oakland Raiders, soll sich mit Phillip Walker um den Job des Starters duellieren. Als Wide Receiver #1 wurde Sammie Coates geholt, der als Drittrundenpick 2015 bei den Pittsburgh Steelers gescheitert war.

Einen absoluten Fanfavoriten dürften sich die St. Louis BattleHawks in der zweiten Runde mit Brogan Roback geholt haben. Der ehemalige "Camp Arm" der Cleveland Browns begeisterte im Vorjahr bei "Hard Knocks" die NFL-Fans. Mit den Running Backs Christine Michael (ehemals u.a. Seattle) und Matt Jones (ex-Washington) stehen zwei erfahrene NFL-Running Backs im Kader.

Die Defensive Coordinator Defenders durften als erstes bei den Skill Playern ziehen und holten sich so Wide Receiver Rashard Davis, der als ungedrafteter Wide Receiver 2017 bisher vergeblich in den Camps der Eagles, Raiders und Chiefs versucht hatte, Fuß zu fassen.

Zwei Teams (Los Angeles und Seattle) verzichteten in der "Skill Player" Phase darauf, sich einen zweiten Quarterback neben dem bereits zugeteilten zu sichern und holten dies in der offenen Phase des Drafts mit Joe Callahan und BJ Daniels (Seattle) beziehungsweise Taryn Christion und Jalan McClendon (Los Angeles) dann nach.

Ende November wird es noch einen Supplemental Draft geben, bei dem Spieler, die in der NFL entlassen wurden oder deren College beziehungsweise Canadian Football League Saison zu Ende ist, gewählt werden können.

Die akutellen Roster von 71 Spielern werden bis zum Start der Saison im Februar noch auf 52 pro Franchise reduziert.



Carsten Keller - 18.10.2019

Der Draft der XFL fiel acht Klassen kleiner aus als in der NFL - und erfolgte per Konferenzschaltung

Der Draft der XFL fiel acht Klassen kleiner aus als in der NFL - und erfolgte per Konferenzschaltung (© Carsten Keller)

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