Dritte Niederlage in Folge für die Rams

Sean McVayDie Los Angeles Rams haben auch ihr drittes Spiel in Folge verloren. Gegen die San Francisco 49ers gab es ein enttäuschendes 7:20. Durch rutscht das Team von Head Coach Sean McVay auf 3-3, während die 49ers den fünften Sieg im fünften Spiel feiern konnten.

Es sollte vieles besser werden für die Rams im Duell mit dem Division-Rivalen. Der Start war dabei auch gut, folgte doch einem erzwungenen 3&Out von der Rams Defense der erste Touchdown der Partie. Wide Receiver Robert Woods vollendete aus 8 Yards einen 7-Plays-Drive, wo die Rams lediglich Laufspielzüge hatten. Hatte die Fans jetzt Hoffnung, den 49ers ihre erste Saisonniederlage beizubringen, wurden sie in der Folge jedoch gerade von der eigentlich starken Offense enttäuscht. Es sollte nämlich der einzige Drive bleiben, an dessen Ende Punkte herausspringen sollten.

Immerhin zeigte die Defense ein starkes Spiel. Zwar gelang den 49ers direkt im Anschluss durch einen 2-Yard-Run von Tevin Coleman der Ausgleich zum 7:7, aber danach gelang nicht mehr so viel. Gerade das so gefürchtete Run Game der 49ers, welches aktuell das beste der Liga ist, hielten sie sehr gut in Schach. Bei 41 Versuchen erlaubten die Defense von Wade Phillips lediglich 2,4 Yards pro Lauf. Zudem konnte der viel gescholtene Marcus Peters einen Pass von 49ers Quarterback Jimmy Garoppolo abfangen. Auch Superstar Aaron Donald konnte seine Sackstatistik aufbessern, gelangen ihm doch 2 Sacks und 3 Tackles for Loss gegen die verletzungsgeplagte O-Line der 49ers.

Doch daraus konnte die Offense kein Kapital schlagen, was auch an der weiterhin sehr wackeligen Offensive Line der Rams liegt. Zwar konnte man im Run Game Lücken schaffen, die Malcom Brown und Co. in Abwesenheit von Superstar Todd Gurley zu 109 Yards bei 22 Versuchen nutzten, aber die Pass Protection bleibt weiterhin das große Problem. Goff stand unter konstantem Druck und wurde viermal gesackt. Das hemmte ihn sichtlich, gelang ihm so kein Pass über 10 Yards an den Mann zu bringen. Seine Zahlen, 13/24 für 78 Yards, sind zudem besorgniserregend.

Auch gelang es der Offense nicht, einen Third oder Fourth Down zu einem neuen First Down umzuwandeln. Sie sind damit das einzige Team neben den Miami Dolphins (2015). dass seit 1991, wo die Statistik eingeführt wurde, keine Third oder Fourth Down Conversion mit mindestens vier Fourth Downs schaffte. Das lag zu einem an der schwachen O-Line, aber auch am schlechten Play Calling von McVay. Warum er kurz vor der Halbzeit beim Third und Fourth Down ein Yard vor der gegnerischen Endzone jeweils einen Run gegen die starke D-Line der 49ers callte, bleibt sein Geheimnis. Wenn man schon den Fourth Down ausspielt, was angesichts des 7:7-Zwischenstands nicht notwendig war, dann kann das offensive Mastermind doch auch zeigen, warum er so genannt wird.

Reden muss man auch über das dritte Viertel. Dort verlor Goff direkt im ersten Play der zweiten Halbzeit den Ball, dass die 49ers in Form von einem Quarterback Sneak von Garoppolo zum 14:7 nutzten. Insgesamt gelangen der Rams Offense im gesamten Viertel -29 Net Yards samt zweier 3&Outs. Nutznießer war das Team von Head Coach Kyle Shanahan, das so auf 20:7 erhöhen konnte. Auch im letzten Abschnitt gelang der Rams Offense nur wenig, lediglich im letzten eigenen Drive gelangen ihnen mehr als 20 (!) Yards Raumgewinn.

Wer jetzt denkt, dass die Verantwortlichen in Panik verfallen, der liegt falsch. So sagte McVay nach dem Spiel: "War es ein bescheidener Tag von uns? Auf jeden Fall, aber es ist etwas, wovon wir lernen können. Wir lassen uns dadurch jetzt nicht demoralisieren. Die 49ers sind ein gutes Football-Team, die einen guten Tag hatten. Wir haben als Team nicht genug gemacht, sodass wir jetzt in uns gehen müssen, um herauszufinden, wie wir es zukünftig wieder besser machen."

Angesichts der nun anstehenden Spiele gegen die Atlanta Falcons und Cincinnati Bengals sollten sich die Rams wieder fangen können. Wenn dort jedoch nicht zwei Siege rausspringen, wird es sehr ungemütlich werden in Los Angeles. Die 49ers hingegen machen aktuell viel richtig, weswegen sie auch zurecht noch keine Niederlage bekommen haben. Sollten sie so weitermachen, dürfte ihnen der Divisionsieg nur schwer zu nehmen sein.

Sebastian Mühlenhof - 15.10.2019

Sean McVay

Sean McVay (© Getty Images)

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