Chargers starten zu spät

Head Coach Anthony Lynn und sein Trainerstab machen keine gute FigurDie Los Angeles Chargers (2-3) haben ihr erstes Divisionsspiel der Saison in ihrem Heimstadion mit 13-20 gegen die Denver Broncos (1-4) verloren, nachdem sie in der ersten Halbzeit keinen einzigen Punkt erzielen konnten.

Die Chargers schaffen es einfach nicht, vier Viertel am Stück guten Football zu spielen, auch wenn sie für einzelne Quarter aussehen wie das 12-4 Team des letzten Jahres. Die Broncos konnten im ersten Ballbesitz fast ohne Gegenwehr in sieben Spielzügen 75 Yards überbrücken, ohne dass sie einmal einen dritten Versuch benötigt haben. Im nächsten Drive der Broncos hatten die Chargers bei einem dritten Versuch die Chance, einen Punt zu forcieren, konnten aber Courtland Sutton zu zweit nicht rechtzeitig zu Boden ringen. Zwei Spielzüge später wurde er aufgrund schlechten Tacklings gar nicht zu Boden gebracht und erzielte einen 70-Yard Touchdownfang zum Zwischenstand von 14-0 nach knapp zehn Minuten Spielzeit.

Die restlichen Ballbesitze der Chargers in der ersten Halbzeit endeten in einer Interception durch Safety Justin Simmons, einem geblockten Field Goal des neuen Kickers Chase McLaughlin aus 48 Yards Entfernung, nachdem Philip Rivers für Intentional Grounding bestraft wurde und einem Fumble an der gegnerischen 1-Yard Linie durch Austin Ekeler bei einem vierten Versuch. Broncos Kicker Brandon McManus konnte seinen Field-Goal-Versuch aus 40 Yards verwandeln zum Halbzeitstand von 17-0.

Nachdem die Chargers schnelle 14 Punkte zugelassen hatten, spielten sie besonders in der zweiten Halbzeit über weite Strecken dominant und gaben der Offensive immer wieder gute Möglichkeiten, Punkte zu erzielen. Nach einer Interception durch Linebacker Kyzir White, konnte Rivers selbst von der gegnerischen 7-Yard Linie startend nur Broncos Linebacker Alexander Johnson zur Interception in der Endzone finden. Passenderweise sorgte Cornerback Desmond King wenige Spielzüge darauf per Puntreturn für den ersten Touchdown der Chargers.

Erst in den letzten Minuten des Spiels, beim Zwischenstand von 10-17 scheiterte die Chargers Defensive unter Coordinator Ken Whisenhunt wieder grandios, als sie Philip Lindsay bei einem dritten Versuch einfache 13 Yards gestatteten, was zu einem 46-Yard-Field-Goal durch Brandon McManus führte, dass das Spiel mit 20-10 und nur knapp über zwei Minuten Spielzeit außer Reichweite brachte.

Die Chargers empfangen die Pittsburgh Steelers (1-4) im kommenden Sonntagnachtspiel und haben, wie vergangene Woche in Miami einen Pflichtsieg vor sich. Steelers Quarterback Mason Rudolph wird vermutlich mit einer Gehirnerschütterung ausfallen.

Die Broncos werden am Sonntag Besuch bekommen von Tennessee Titans (2-3), die häufig in Defensivschlachten verwickelt sind, da Marcus Mariota und die Offensive bisher sehr inkonstant von Spiel zu Spiel agiert.

Ruben Martin - 07.10.2019

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Head Coach Anthony Lynn und sein Trainerstab machen keine gute Figur (© Getty Images)

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