Die Backups müssen ran

Mason Rudolph wird bei den 0-2 Steelers im Fokus stehenNach den vielen Verletzungen von Quarterbacks in den ersten beiden Wochen schlägt jetzt die Stunde der Backups. Aber zumindest ein paar Starter sind auch noch am Werk in Woche 3...

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Kansas City Chiefs - Baltimore Ravens
(19 Uhr, Jan Stecker / Roman Motzkus)
Bei dem Duell stehen tatsächlich noch die Starter auf dem Feld – und beide haben bisher famos gespielt: Bei MVP Mahomes sind keinerlei Anzeichen zu sehen, dass er in seinem zweiten vollen Jahr abbaut, und Lamar Jackson überzeugte bisher auch als Passer und nicht nur als Runner.
Zwei Teams, die bisher völlig zurecht bei 2-0 stehen und objektiv gesehen die beste Wahl für den frühen Slot am Sonntagabend.

Seattle Seahawks - New Orleans Saints (22:25 Uhr, Carsten Spengemann / Volker Schenk)
Auch die Seahawks stehen bei 2-0, nachdem sie letzte Woche mit einem starken Auftritt in Pittsburgh überraschend gewinnen konnten – was keinesfalls nur an der Verletzung von Ben Roethlisberger lag. Stattdesssen überzeugten sie mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einem starken Russell Wilson.
Die Saints verloren dagegen zum Einen das Spiel auch dank einer – wieder einmal – Schiedsrichter-Fehlentscheidung und zum Anderen auch noch Quarterback Drew Brees mit einer Daumenverletzung. Der Daumen ist mittlerweile operiert, aber Teddy Bridgewater muss jetzt zeigen, dass er mehr als ein Backup sein kann.

Der Überblick
Die mit zwei Auswärtssiegen in New Jersey gestarteten Buffalo Bills empfangen mit den Cincinnati Bengals alles andere als ein Schwergewicht. Angesichts der Ausfälle anderer Teams schielt man mittlerweile sogar etwas in Richtung möglichem Playoffspot.

Die Dallas Cowboys, die bisher sowieso schon sehr solide aufspielten und zwei Divisionsrivalen deutlich besiegen konnten, haben diese Woche das Freilos Miami Dolphins beschert bekommen. Die tradeten nach zwei Niederlagen mit jeweils mehr als 40 Punkten Differenz auch noch ihren zweitbesten Verteidiger Minkah Fitzpatrick nach Pittsburgh für eine erhoffte goldene Zukunft. Dafür nimmt man gern in Kauf, dass man bei den Buchmachern mit 22,5 Punkten Außenseiter ist. Vielleicht darf sogar der in dieser Woche bei den Cowboys entlassene Pass Rusher Taco Charlton zeigen, ob er etwas kann. Die Dolphins holten ihn vom Waiver Wire.

Ähnlich hoch ist das Handicap der New York Jets bei den New England Patriots. Bei den Patriots darf voraussichtlich Antonio Brown trotz neuer Enthüllungen weiter auflaufen, die Jets müssen neben Quarterback 1 (Sam Darnold, Pfeiffersches Drüsenfieber) auch noch auf Quarterback 2 (Trevor Siemian, Knöchel – Injured Reserve) verzichten. Starten darf Luke Falk, der erst vor einer Woche aus der Practise Squad geholt wurde.

Bei Los Angeles Chargers gegen Houston Texans treffen sich zwei Teams, die mit großen Ambitionen in die Saison gegangen waren. Beide stehen bei 1-1 und sollten sich eigentlich keine Niederlage erlauben (oder kein Unentschieden...).

Die San Francisco 49ers starteten mit zwei Siegen in die Spielzeit und empfangen jetzt die Pittsburgh Steelers, die ohne ihren Franchise Quarterback Ben Roethlisberger an die Westküste reisen mussten. Nach Jahren sportlicher Dürre sieht es erstmals wieder gut aus für die 49ers.

Das Sonntagnacht Primetime Spiel bestreiten die Cleveland Browns gegen die Los Angeles Rams; die Browns gewannen zwar deutlich gegen die stark ersatzgeschwächten Jets Montagnacht, konnten jedoch nicht alle Zweifel nach der katastrophalen Anfangsniederlage ausräumen.

Die Rams profitierten dagegen vom Ausfall von Drew Brees (und den Schiedsrichtern) und holten ihren zweiten Sieg mit einer starken zweiten Halbzeit gegen die Saints. Der Super Bowl Verlierer zeigt keinen "Super Bowl Hangover" bisher.

Die Augen auf: Quarterback Mason Rudolph, Pittsburgh Steelers

Ben Roethlisberger reagierte beim Draft von Rudolph 2018 angefressen, nachdem er zuvor schon immer mal Andeutungen gemacht hatte, nicht ewig spielen zu wollen. Anschließend weigerte er sich, Rudolph Tipps zu geben. Mit seiner Ellbogenverletzung kehrte sich dies plötzlich um; er will als Mentor möglichst bald an der Seitenlinie stehen.
Viel wird bei den schwach gestarteten Steelers jetzt von Rudolph abhängen, der nach der verletzungsbedingten Übernahme des Starterpostens letzte Woche durchaus passabel spielte. Wenn es mit den Playoffs in dieser Saison klappen soll, muss er zwingend starke Leistungen abliefern.

Viel Spaß in Woche 3 – auch trotz oder sogar wegen der vielen Backups!

Carsten Keller - 19.09.2019

Mason Rudolph wird bei den 0-2 Steelers im Fokus stehen

Mason Rudolph wird bei den 0-2 Steelers im Fokus stehen (© Getty Images)

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