Kampf um Platz 3 beginnt

Wenn die Defense um LB Rory Johnson den zweitbesten Passangriff der GFL egalisieren kann, ist für die Berlin Rebels alles möglichDie Berlin Rebels treffen am Sonntag in der Nordgruppe der German Football League auf die Dresden Monarchs. Kickoff im Berliner Mommsenstadion ist um 15 Uhr.

Die "heißen" Spiele in Berlin nehmen nun ein Ende, am Sonntag steht das nächste und zugleich letzte an. Im letzten Heimspiel der regulären Saison tritt das Team von Head Coach Kim Kuci gegen den Tabellendritten der Nordgruppe mit dem festen Ziel an, den 4-Punkte-Vorsprung der Sachsen auf magere zwei zusammenzuschmelzen.
Die Chancen dafür stehen nicht schlecht.

Die beiden Niederlagen bei den New Yorker Lions und den Hildesheim Invaders sind verdaut und mit einer starken Defensivleistung in der Partie bei den Potsdam Royals und einer überzeugenden zweiten Halbzeit im Heimspiel gegen die Cologne Crocodiles befinden sich die Charlottenburger wieder auf Erfolgskurs. Dieser muss aber auch in den drei verbleibenden Wochen der regulären Saison beibehalten werden, wenn die Playoffteilnahme gesichert und die Fahrt im Playofffviertelfinale zum bereits feststehenden Meister der Südgruppe Schwäbisch Hall Unicorns vermieden werden soll.

Die letzten Vergleiche zwischen Rebels und Monarchs zeigten, dass eigentlich alles möglich ist. Die Berliner gewannen ihr Heimspiel in der Saison 2018 überzeugend und verloren das Rückspiel durch ein Field Goal der Dresdner bei vier verbleibenden Sekunden auf der Spieluhr mit nur zwei Punkten. Vorangegangen war eine kurze kollektive Auszeit nach einer furiosen Aufholjagd.

Vergleicht man die einzelnen offensiven und defensiven Mannschaftsteile in dieser Saison statistisch miteinander, sieht man die Rebels mit Vorteilen im Laufspiel, während die Monarchs ihre Stärken beim Bewegen des Balles durch die Luft haben. Beide Angriffsabteilungen liegen in der Summe der einzelnen Kategorien dicht beieinander, was allein deshalb schon einen offenen Schlagabtausch vermuten lässt.

Betrachtet man selbiges aus Sicht der jeweiligen Abwehrreihen wird es um einiges differenzierter. Rebels Quarterback Kurt Palandech und seine Wide Receiver haben es am Sonntag mit der besten Passverteidigung der Liga zu tun. Gleichzeitig trifft die O-Line und der sechstbeste Running Back der Liga Andreas Betza auf eine nur mittelmäßige Dresdner Laufverteidigung. Wenn der Franzose einen ähnlichen Sahnetag erwischt wie im letzten Spiel gegen die Domstädter, haben die Monarchs ordentlich zu tun.

Ähnliches gilt für die Passverteidigung der Charlottenburger. Diese muss sich mit dem zweitbesten Passangriff der Liga auseinandersetzen. Die erzielten 305 Passyards machen fast die Summe der gesamten Yards der Offense des Tabellenvierten aus. Man darf gespannt sein, wieviel Druck Linebacker Rory Johnson und seine Mitstreiter auf die Dresdner O-Line und QB Zach Greenlee ausüben können.

Bei den Special Teams liegen die meisten Vorteile ebenfalls bei den Goldhelmen. Diese haben bei den erzielten Field Goals und den Extrapunkten ein deutliches Plus, während die schwarz-silbernen bei Kickoffs und Punts, sowie den jeweiligen Returns die Nase leicht vorn haben.

Alles in allem dürfen sich die Zuschauer im Berliner Mommsenstadion auf ein interessantes Spiel freuen. Für die Gäste geht es noch um Platz 2 und für die Hausherren (zuerst nur) um die endgültige Sicherung der Playoffteilnahme - für beide Teams bei zu erwartenden 30° Celsius kein leichte Aufgabe.

Thomas Sellmann - 23.08.2019

Wenn die Defense um LB Rory Johnson den zweitbesten Passangriff der GFL egalisieren kann, ist für die Berlin Rebels alles möglich

Wenn die Defense um LB Rory Johnson den zweitbesten Passangriff der GFL egalisieren kann, ist für die Berlin Rebels alles möglich (© Miladinovic)

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