Respekt, Panthers, Respekt

RB Noah Whittle erlief 186 Yard und erzielte 1000+ in nur acht SpielenNachdem die Rams letztes Wochenende auf ihr Ausweichspielfeld an der Berthold-Brecht-Schule wechseln mussten (durch die DTM auf dem Norisring waren noch Abbaumaßnahmen nötig) begrüßten sie am Sonntag ihre Zuschauer wieder auf dem gewohnten Zeppelinfeld. Doch denen wurde die Anreise auch nicht einfach gemacht, denn am Abend luden die Staatsphilharmoniker Nürnberg zum Open Air in den nahegelegenen Luitpoldhain. Wegen der erwarteten Zuschauerzahl (offiziell 75.000) wurden viele Strassen gesperrt. Aber diejenigen, die gekommen waren, wurden mit einem tollen Spiel belohnt, bei dem auch der "Klimawandel" eine Rolle spielte, heftiger Regen, dann wolkenloser Himmel mit strahlendem Sonnenschein.

Doch zum Spiel. Die Würzburg Panthers starteten mit ihrer Offense, mussten aber das Spielgerät nach nur einem erzielten First Down abgeben. Die Offense der Rams startete furios, QB A.J. Springer startete an der eigenen 29 und fand WR Timo Tix mit einem Pass, den dieser bis zu einem 1&Goal trug. Ein kurzer Pass des Nürnberger Spielführers auf Simon Hild und die Gastgeber führten 7:0 (PAT Fabian Liebscher). Wieder hielt die Verteidigung der Gastgeber, diesmal ohne neue Versuche zuzulassen und so mussten die Gäste nach drei Versuchen vom Feld. Das Angriffsrecht der Nürnberger endete jedoch noch schneller. Ein Fumble im ersten Spielzug und die Panthers nutzten diesen Fehler. Torrance Brown lief von der 5-Yard-Linie in die Endzone und der PAT von Patrick Mikosch stellte den Ausgleich her. Also wieder Angriffsrecht für die Rams und der überragende RB Noah Whittle erhöhte auf 14:7 (PAT F. Liebscher). Die Verteidigung der Rams wusste weiter zu gefallen, ein weiteres three&out und von der Spielfeldmitte ging es Richtung Endzone der Panthers. F. Liebscher fing den und erhöhte auch selbst auf 21:7. Wieder hielt die Defense, doch der letzte Spielzug vor der Halbzeit endete mit einer Interception der Gäste in deren eigener Endzone.

In der Halbzeitpause hatte der HQ der Gäste, Martin Hanselmann und sein Assistent für die Defense, Stefan "Zachy" Zachert, beide ehemalige Rams, ihren Gameplan verfeinert. Die Gastgeber mussten punten, aber die Würzburger ließen das Ei fallen. Ronnie Hicks eroberte ihn und so kam wieder die Offense der Nürnberger aufs Feld. Der Versuch eines Field Goals landete allerdings an einer der Torstangen, ebenso wie ein PAT der Razorbacks eine Woche zuvor (ziemlich selten). Die liegengelassenen Punkte wurden von den Würzburgern postwendend bestraft, ein Pass auf T. Brown und die Panthers verkürzten, wollten aber mehr und dank der TPC auf Lorenz Gradl verkürzten sie auf 21:15, ein weiterer TD mit Extrapunkt würde also die Führung bedeuten. Die Nürnberger Angriffsserie wurde gestoppt. Die Würzburger nutzten ihr Momentum, Leon Reuter lief in die Endzone der Rams und P. Mikosch stellte die erste Führung für die Gäste her, 22:21. Und die Panthers wollten es weiter wissen, sie versuchten einen kurzen Kick, konnten den auch sichern, aber ein ausgespielter 4. Versuch brachte keinen Erfolg, also nach dem TOD wieder das Angriffsrecht bei den Rams und die nutzen das über RB N. Whittle, ein Lauf über 15 Yards, eine TPC von F. Liebscher und die Rams führten kurz vor Ende mit 29:22. Doch die Gäste steckten nicht auf, das Publikum feuerte die Defense frenetisch an, doch es nutzte nichts, ein Pass von Leon Reuter auf Noah Bomba brachte den Anschluss zum 29:28. Und die Gäste wollten alles oder nichts. Und sie bekamen alles. T. Brown lief die TPC in die Endzone und Panthers gewinnen.

Für beide Teams ging es um nichts, beide jenseits von Aufstieg oder Abstieg, aber die Würzburger riskierten mehr und das wurde schließlich belohnt.


Jürgen Doligkeit - 23.07.2019

RB Noah Whittle erlief 186 Yard und erzielte 1000+ in nur acht Spielen

RB Noah Whittle erlief 186 Yard und erzielte 1000+ in nur acht Spielen (© Markus Witt Fotographie)

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