Marburg behält am Ende die Nerven

Triston McCathern leitete das Comeback der Mercenaries ein.In einem über weite Strecken spannenden Spiel setzten sich die Marburg Mercenaries bei den Kirchdorf Wildcats am Ende noch mit 41:28 durch. Damit sollte klar sein: Marburg wird dieses Jahr gemeinsam mit Schwäbisch Hall, Frankfurt und Stuttgart die GFL Süd in den Playoffs vertreten. Mindestens sieben Punkte Vorsprung haben die ersten vier der Tabellen nun auf den Tabellenfünften aus Kirchdorf.

Die Wildcats wollen sich nun auf die letzten Spiele konzentrieren, um diesen Platz bis zum Ende zu behaupten. 560 Zuschauer sahen gegen Marburg bei hochsommerlichen Temperaturen wieder einmal ein knappes Spiel, das erst im letzten Viertel entschieden wurde. Den Punkteauftakt machten die Gäste aus Marburg mit ihrem ersten Drive, den Quarterback Jakeb Sullivan per Touchdown-Pass abschloss. Doch auch die Offense der Hausherren bewegte den Ball gut. Neu-Quarterback Rex Dausin fügte sich gut ein, Lukas Anzeneder, Christoph Sass und vor allem Madison Mangum waren seine bevorzugten Anspielstationen. Im zweiten Viertel war es ein Pass auf Mangum, der den Ausgleich für die Wildcats brachte.

Doch Marburg marschierte wieder und wieder mit vielen kurzen Pässen und in extrem hohem Tempo, mit dem die Defense der Wildcats zu Beginn Probleme hatte, über das Feld und ging bald selbst wieder in Führung. Kirchdorfs Offense blieb aber dran. Läufe von Alexander Braunsperger und immer wieder Pässe auf Mangum brachten Raumgewinn und ein erneuter Pass auf Mangum brachte den Ausgleich. Kurz vor der Halbzeit drohte Marburg noch einmal zu punkten, doch der Pass Rush um Christoph Metzl, Shannon Smith und Kilian Weber sicherte in dieser Phase das Unentschieden.

Auch zu Beginn des dritten Viertels konnte Marburg keinen Vorteil aus der ersten Angriffsserie ziehen. Die Abwehr der Hausherren war unter Volldampf aus den Kabinen zurückgekehrt, Marburg musste den Ball bald abgeben und wirkte plötzlich ein wenig unkonzentriert. Viele Fouls auf Seiten der Gäste brachten immer wieder Raumgewinn für Kirchdorf, Thomas Probstmeier erlief einigen Raumgewinn, doch der Field-Goal-Versuch aus 24 Yards scheiterte.

Die Hessen hatten wieder den Ball, doch die Souveränität aus Hälfte eins war dahin. Christoph Metzl und Martin Rauscher gelang ein Quarterback Sack, Peter Tarantino fing schließlich einen Pass von Sullivan ab. Mit einem weiteren Touchdown-Pass auf Madison Mangum gingen erstmals die Wildcats in Führung. Marburg konterte mit einem eigenen Touchdown-Pass zwar umgehend, doch Kilian Weber blockte den Extrapunktversuch, so dass Kirchdorf mit 21:20 vorn blieb und mit dieser Führung in das letzte Viertel ging.

Die Mercenaries zeigten dann ihre Klasse und spielten wieder deutlich konzentrierter. In dieser Phase waren es die Hausherren, die nun Strafen produzierten und sich selbst immer wieder ein Bein stellten. Marburg zog mit einem 30-Yard-Lauf von Triston McCathern wieder in Front und erhöhte den Abstand durch die 2-Point-Conversion gleich auf sieben Punkte. Jetzt lief in der Kirchdorfer Offense nicht viel zusammen. Marburg bekam wieder den Ball und markierte sieben Minuten vor Schluss das 34:21. Die Wildcats gaben zwar nicht auf und verwandelten gar nach zwei Strafen gegen sie einen vierten Versuch nicht nur in die nötigen 13 Yards zum Touchdowns, sondern Rex Dausin feuerte den Ball in Richtung Endzone, wo Madison Mangum ihn sich zu seinem vierten Touchdown an diesem Tag aus der Luft pflückte.

Drei Minuten waren da noch zu spielen, Marburg blieb aber trotz des Onside Kicks der Wildcats cool. Die Gäste übernahmen das Angriffsrecht an der Mittellinie, und nach einem mustergültigen Drive an die 1-Yard-Linie der Wildcats vollstreckte Sullivan mit einem Lauf in die Endzone zum 41:28. Die Wildcats riskierten danach noch einmal alles, doch eine Interception von Dausin brachte den Ball zurück an Marburg, und das Spiel war gelaufen.

Mit dieser Niederlage bleiben die Kirchdorfer mit fünf Punkten auf Platz fünf in der Tabelle. Nun müssen sie kommendes Wochenende die Zweitagesreise nach Frankfurt antreten, um am Sonntag beim Tabellenzweiten Universe anzutreten. Eine schwierige Aufgabe, von der man sich nicht zuviel versprechen darf. Somit entscheidet sich die Saison für Kirchdorf im August. Dann haben die Wildcats noch vier Spiele, drei davon in der In(n) Energie Arena gegen direkte Konkurrenten. Da müssen die Kirchdorfer punkten, um vom Relegationsplatz fern zu bleiben.

Auerbach - 21.07.2019

Triston McCathern leitete das Comeback der Mercenaries ein.

Triston McCathern leitete das Comeback der Mercenaries ein. (© Frank BAUMERT)

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