Panthers gewinnen spannendes Kellerduell

Bitter für die Passau Pirates. Sie verloren in der Partie gegen die Würzburg Panthers nicht nur wichtige Punkte im Abstiegskampf, sondern mit Stefan Lichtenberg auch einen Running Back für den Rest der Saison. Lichtenberg wurde mit einer Fußverletzung während des ersten Viertels vom Feld transportiert. Bis ins letzte Viertel liefen die Pirates dann einem Rückstand hinterher. Erkämpften sich bravourös den Ausgleich und mussten sich dann aber doch mit 45:52 geschlagen geben. Jetzt muss die Mannschaft um Quarterback und Coach Andrew Griffin am nächsten Wochenende bei den Cowboys II in München unbedingt gewinnen, um sich die Chance auf den Klassenerhalt in der Regionalliga zu wahren.

Bei milden 20 Grad und zwischendurch immer wieder Regenschauer war von Beginn an klar, dass im direkten Duell der beiden aktuell Tabellenletzten der beiden Regionalligastaffeln Süd an diesem Nachmittag viel über den Willen gehen musste. Unter der Leitung von Whitehat Thomas Plendl entschieden sich die Pirates dafür, in der zweiten Hälfte den Ball zu empfangen. Gleich den ersten Drive verwandelte der neue Spielmacher der Panthers Torrance Brown mit einem 9 Yard-Touchdown-Pass zu Punkten. Nach erfolgreicher 2-Point-Conversion gingen die Unterfranken mit 8:0 in Führung.

Die erste Angriffsserie der Pirates sollte sich dagegen in die Länge ziehen. Im ersten Play von der Line of Scrimmage verletzte sich Running Back Stefan Lichtenstein schwer am Knöchel. Nur wenig später traf der Notarzt per Helikopter auf dem Feld ein, versorgte den Patienten und ließ ihn mit dem Krankenwagen abtransportieren. Dies stellte für die Passauer natürlich auch einen mentalen Bruch dar. Unmittelbar nach Wiederanpfiff verlor Thomas Beismann das Lederei und brachte Würzburg tief in der eigenen Hälfte wieder in Ballbesitz. Nach einem 3&out konterte Andrew Griffin gleich mit einem 50-Yard-Touchdown-Pass auf Luis Hanssler. Die 2-Point Conversion fing aber Torrance Brown ab und trug sie für zwei weitere Punkte in die Pirates-Endzone zum 6:10.

Der nächste lange Drive von Würzburg endete kurz vor der Endzone in einem verlorenen Fumble. Passau kam aber seinerseits nicht über die 50 hinaus und gab dort das Ei im vierten Versuch ab. Ein langer Pass von Brown brachte den Panthers ein First and Goal an der 8. Doch eine starke Defense der Pirates verhinderte am Ende sogar den Field-Goal-Versuch. Damit endete dann auch schon das kurzweilige erste Viertel.

Zu Beginn der zweiten zwölf Minuten gelang den Gästen gleich der Block eines Punts und von der 3-Yard-Linie ließ sich das Hanselmannteam nicht lange bitten und erhöhte auf 6:17. Die herausragende Athletik von Luis Hanssler gepaart mit der Präzision von Griffin führte aber in nur einem Play gleich wieder zum Anschlusstouchdown. Und der offene Schlagabtausch der Abstiegskandidaten ging unvermittelt weiter. Es folgte ein 75-Yard-Drive der Unterfranken zum zwischenzeitlichen 13:24. Dann schlugen die Eintrachtler in Person von Andrew Griffin selbst zurück und waren auf 20:24 dran. Mit dem letzten Drive vor der Halbzeit und einem weiteren Touchdown-Pass von Brown zogen die Panthers wieder auf 20:31 davon.

Auch in der zweiten Hälfte sollte der Kampf mit offenem Visier weitergehen. Passau eröffnete mit einem 17-Yard-Field-Goal. Die Gäste begannen aber auch diesmal dank eines langen Returns von US-Import Antonio Smith bis an die Passauer 9 mit der Ausbeute von 7 Punkten. Die Pirates wieder am Ball und am Drücker. Doch an der Würzburger 20 ein erneuter Fumble und der Verlust des Angriffsrechts. In der mittlerweile von Strafen gespickten Partie dauerte es bis zum Beginn des letzten Viertels ehe Würzburg mit einem weiteren Lauftouchdown auf 23:45 davonzog. Wer jetzt dachte, die Pirates geben sich auf sah sich getäuscht. Ein langer Pass auf Luca Barthmann gefolgt vom dritten Touchdown-Pass auf Hanssler eröffnete die Aufholjagd.

Onsidekick, recovert von den Passauern. Pass auf Krauß, Pass auf Hanssler, Touchdown und 2 Punkte durch Griffin selbst und schon waren die Pirates auf 8 Punkte dran. Wieder Onsidekickversuch. Und Frank Art sichert das Ei für die Herren in Lila. Fünf Spielzüge später Passau an der gegnerischen 3-Yard-Linie. Lauf durch Beismann, Touchdown und nur noch zwei Punkte zurück. Folgerichtig wieder der Versuch für zwei. Wieder Lauf durch Griffin und neuer Spielstand 45:45 und schon weniger als zwei Minuten auf der Spieluhr.

Doch anstatt erneut mit dem Onsidekick die Panthers unter Druck zu setzen, entscheiden sich die Passauer Coaches für den tiefen Kick. Zwei tiefe Pässe von Torrance Brown und Würzburg lag wieder mit 7 Punkten vorne. Aber noch waren 1:24 zu spielen. Noch genug Zeit für Andrew Griffin seine Offense nochmal über das Feld zu führen. Jetzt war aber auch der Würzburger Defense klar, was kommen musste. Mit fünf Mann Druck auf den Quarterback, der Rest in die Passverteidigung. Als die Pirates sich bis an die 24 der Panthers gekämpft hatten stand die Gameclock auf Null. Damit mussten sich die Pirates in dem hochdramatischen Regionalligaduell geschlagen geben.

Doch zu tief sollten die Köpfe bei den Freibeutern nicht hängen, denn noch haben sie es selbst in der Hand die Liga zu halten. Drei Spiele haben die Eintrachtler noch vor sich und voraussichtlich reicht ein Sieg aus diesen drei Begegnungen um noch an Burghausen vorbeizuziehen. Die erste Chance dürfte dabei auch die Größte sein. Gegen die Munich Cowboys II lieferten sich die Pirates schon im Hinspiel eine Offensivschlacht und eigentlich liegt ihnen auch das Münchner Dantestadion. Um aber den direkten Vergleich gegen die GFL-Reserve zu gewinnen benötigen die Eintrachtler aber schon einen Sieg mit mehr als drei Touchdowns Vorsprung.

Wittig - 15.07.2019

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