Doch keine Überraschung - Broncos erneut Meister

Die Vorentscheidung - Calanda Broncos Adrian Suenderhauf bejubelt seinen Touchdown.Im Swissbowl XXXIV sah es im Vorfeld nach einer durchaus spannenden Partie zwischen dem Rekordmeister Calanda Broncos und dem Herausforderer Geneva Seahawks aus. Die Broncos schienen im Saisonverlauf nicht ganz so souverän wie gewohnt und fingen sich Ende März bei den Seahawks sogar mit 12:14 ihre erste Niederlage seit zwei Jahren ein. Im Rückspiel konnte man zwar drei Wochen später erfolgreich Revanche nehmen, aber der 30:20-Sieg war nicht so deutlich, als das eine Formumkehr unmöglich erschien.

Da auch die Genfer lediglich zweimal im Saisonverlauf verloren - Mitte Juni hatte man sich als schon alle Tabellenpositionen entschieden waren eine bedeutungslose 7:28-Schlappe bei den Bern Grizzlies eingefangen - sprach alles für ein eher offenes Endspiel. Wobei die Favoritenrolle natürlich unverändert bei den Broncos lag, zumal in diesem Jahr das Endspiel auch noch auf den heimischen Rasen in Chur stattfand.

Egal warum, aus all diesen Überlegungen im Vorfeld wurde nichts. Im sehr gut gefüllten Stadion an der Ringstraße sahen die Zuschauer eine absolut einseitige Partie. Der guten Stimmung tat dies aber natürlich keinen Abbruch, da das dominierende Team beim überdeutlichen 31:0-Sieg die einheimischen Broncos waren. Diese sicherten sich damit ihren zehnten Meistertitel in der Schweiz.

Schon den ersten Drive nutzte Broncos-Quarterback Conner Manning zum 7:0. Den Ballbesitz eroberte man danach fast umgehend zurück, jedoch gelang der folgende eigene Drive nicht ganz perfekt. Für ein Field Goal durch Erik Rageth zum 10:0 reichte es aber im ersten Quarter dennoch.

Im zweiten Spielabschnitt kamen die Genfer unter der Führung von ihrem Quarterback Kyle Graves etwas besser ins Spiel. Aber zu Punkten kam man nicht, da man im vierten Versuch auf ein Field Goal verzichtete und stattdessen diesen ausspielte. Ein Manöver was gründlich misslang. Wie man nach dem Spiel wusste, hatten die Seahawks damit ihre mehr oder wenige einzige Möglichkeit zu punkten im ganzen Spiel vergeben. Im Gegensatz dazu gelang den Broncos wenige Sekunden vor der Halbzeit noch ein Score, als Adrian Suenderhauf einen Manning-Pass zum 17:0 verwertete.

Nach der Pause ging es unverändert so weiter. Genf fand einfach nicht ins Spiel. Eine Interception von Erik Rageth beendete den ersten Drive der Seahawks ruckartig. Doch auch die Broncos konnten im dritten Quarter nicht punkten, obwohl der spätere MVP Lukas Lütscher einen Pass nach dem anderen fing. Die eine oder andere Strafe warf den Angriff der Gastgeber aber immer wieder zurück, sodass es beim 17:0 blieb.

Das 24:0 von Marco Mahrer zu Beginn des vierten Quarter raubte dann den Seahawks praktisch jede Chance auf ein erfolgversprechendes Comeback. Als dann auch noch Flavio Gisler gut acht Minuten vor dem Ende mit einer Interception den Ball wieder in die Reihen der Broncos brachte, war alles entschieden. Nun konnte der Rekordmeister mit seinem dominanten Laufspiel in aller Ruhe die Zeit von der Uhr nehmen. Das dabei knapp sechs Minuten vor Schluss sogar noch das 31:0 durch erneut Mahrer heraussprang, war ein netter Nebeneffekt. Die demoraliserten Genfer konnten nun gar keine Akzente mehr setzen, so das sich bis zum Schlusspfiff nichts mehr änderte.

Wittig - 14.07.2019

Die Vorentscheidung - Calanda Broncos Adrian Suenderhauf bejubelt seinen Touchdown.

Die Vorentscheidung - Calanda Broncos Adrian Suenderhauf bejubelt seinen Touchdown. (© sergio brunetti)

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