Der Supplemental Draft 2019

Der Supplemental Draft verläuft erheblich weniger glamourös als der offizielle NFL DraftAuch in diesem Jahr findet im Juli wieder der Supplemental Draft statt. Und wie in jedem Jahr stellt sich den meisten NFL-Fans die Frage, was das eigentlich ist. Nach mehreren Jahren ohne gezogenen Spieler waren es im Vorjahr gleich zwei, die tatsächlich unter Vertrag genommen wurden.

Angesetzt ist der "Ergänzungsdraft" für den 10. Juli. Bekannteste Spieler, die in jüngerer Vergangenheit gezogen wurden, sind Wide Receiver Josh Gordon (2012 für einen Zweitrundenpick zu den Browns!) und Terrelle Pryor im Jahr zuvor (Drittrundenpick der Oakland Raiders).

Der Supplemental Draft funktioniert wie eine stille Auktion: Ein Team kann auf einen Spieler einen Draftpick des nächsten Jahres bieten. Sollten zwei Mannschaften den gleichen Pick für einen Spieler angeben, so hat die NFL ein Formelsystem, wer den Zuschlag bekommt (lose anhand der Bilanz des Vorjahres).

Auf einen Spieler kann dann geboten werden, wenn er die High School vor mindestens drei Jahren verlassen hat, vor seinem letzten Collegejahr stehen würde, aber dahin nicht zurückkehren kann. Das liegt entweder an zu schlechten Noten oder hat disziplinarische Gründe; beides sind mehr oder weniger "rote Flaggen" für die Teams. Bei Josh Gordon musste man dann ja auch nicht allzu lange warten, bevor er auch in der NFL in Konflikt mit den Drogenregeln kam. Zusätzlich muss sich ein Spieler für den Supplemental Draft anmelden.

2018 waren es zunächst die New York Giants, die mit Sam Beal (Western Michigan) den anerkannt besten Spieler am Markt holten; dessen größte Verfehlung waren lediglich schlechte Noten, weswegen er nicht mehr für sein letztes Jahr ans College zurückkehren durfte. Die Giants opferten für seine Verpflichtung ihren Drittrundenpick im NFL Draft 2019. Der Cornerback verletzte sich jedoch sofort im Trainingscamp an der Schulter und landete die komplette Spielzeit auf der Injured Reserve Liste.

Wesentlich länger musste Adonis Alexander (Virginia Tech) warten, bis sein Name dann aufgerufen wurde. Die Redskins boten einen Sechstrundenpick 2019 in einen Spieler, der vorwiegend durch seine fehlende Konstanz am College auffiel. Zudem beschränkten sich seine "Off-the-field-issues" nicht nur auf schlechte Noten, sondern er wurde gleich zweimal wegen Drogendelikten aus dem Team genommen. Der Cornerback lief dann in neun Spielen auf und sammelte vier Tackles.

In diesem Jahr sind drei Spieler für den Supplemental Draft gemeldet (im Vorjahr waren es fünf): Wide Receiver Marcus Simms (West Virginia) ist ein schneller Spieler, der gegen den Verhaltenskodex seines Teams verstoßen hatte und daher gleich in die NFL wechseln will, bevor er zu einem anderen Collegeteam gehen muss.

Linebacker Shyhem Cullen (Syracuse) wurde aufgrund zu schlechter schulischer Leistungen aus dem Pool der am College einsetzbaren Spieler genommen. Auch auf dem Feld war er mit 43 Tackles und einem Sack in drei Spielzeiten nicht unbedingt herausragend unterwegs.

Tight End Devonaire Clarington vom Northland Community College hätte eigentlich bei den Texas Longhorns spielen sollen, schaffte jedoch ebenfalls die schulischen Anforderungen nicht, so dass er letztendlich an dem vergleichbar kleinen College auflaufen musste.

Der bekannteste Spieler, der je im Supplemental Draft geholt worden ist, war übrigens 1987 Wide Receiver Chris Carter, für den damals ein Viertrundenpick fällig wurde. Angesichts seiner Hall Of Fame Karriere war das sicher ein Schnäppchen. Und auch First Round Picks wurden bereits sieben Mal seit der Einführung 1977 abgegeben, darunter vier für Quarterbacks. Das wird in diesem Jahr sicherlich nicht passieren (zuletzt auch bereits 1992 für Quarterback Dave Brown).


Carsten Keller - 04.07.2019

Der Supplemental Draft verläuft erheblich weniger glamourös als der offizielle NFL Draft

Der Supplemental Draft verläuft erheblich weniger glamourös als der offizielle NFL Draft (© Carsten Keller)

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