Mammuts verabschieden sich mit Sieg vom Heim-Publikum

Die Mammuts gewinnen trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit gegen Albstadt.Mit einem 28:6-Sieg gegen die Albstadt Alligators bedankte sich der AFC Kuchen Mammuts beim letzten Heimspiel der Bezirksligasaison 2019 am Sonntag im Ankenstadion bei den Fans. Mit dem Sieg schieben sich die Kuchener vorläufig auf den dritten Tabellenplatz und können mit deutlich weniger Abstiegssorgen auf den Rest der Saison blicken.
Bei heißen Temperaturen und Vollsonne auf dem gesamten Platz standen zu Spielbeginn 35 Mammuts 41 Alligators gegenüber. Eventuell ein leichter Vorteil für die Albstädter. Die Temperaturen machten sich auch im gesamten Spiel bemerkbar, dass viele Flaggen wegen Konzentrationsfehlern der Spieler geworfen wurden, was leider den Spielfluss in einem eigentlich sehr fairen Spiel störten. Diese Saison waren bei den Kuchenern besonders die ersten Minuten oft kritisch und nicht selten wurde der erste Drive vom Gegner mit einem Touchdown beendet. Marco Hannemann zeigte dieses Mal jedoch, dass heute eine hellwache Defense von Beginn an auf dem Platz stand, indem er gleich den ersten Pass von Albstadt aus der Luft fischte. Doch auch die starke Defense konnte nicht verhindern, dass die Alligators nach einer kurzen Abtastphase den Ball in der Endzone der Mammuts ablegten und damit in Führung gingen. Aber schon beim Versuch der Gäste, den Zusatzpunkt zu holen, zeigte, das Kuchen heute zu keiner Zeit zurückweichen wollte. Der Kick wurde geblockt, Lars Frey nahm den Ball auf, kam dann aber nur bis Spielfeldmitte, bevor er gefällt wurde. Doch die Mammuts legte nach.

Nico Schweiger brachte mit einem schönen Return den Kuchener Angriff bis kurz vor die Spielfeldmitte und mit zwei brachialen Läufen überwand Thomas Ulmer die Verteidigung der Gäste und legte das Ei in der Endzone ab. Felix Litke sorgte mit dem erfolgreichen Kick für die 7:6-Führung. Zu Beginn des zweiten Viertels stand Albstadt 17 Yards vor der Endzone der Mammuts. Im ausgespielten vierten Versuch nahmen Heiko Schaum und Marco Lang den Ballträger zusammen in die Mangel und brachten den Angriff zum Erliegen. Kuchens Angriff ging auf den Platz, kämpfte sich bis zur eigenen 38-Yard-Linie vor und überraschte dann im vierten Versuch, nur noch Inches zu gehen bis zum neuen First Down, nicht nur die Fans, sondern auch Thomas Ulmer. Es bildete sich ein Knäuel aus Angreifern, die die wenigen Zentimeter bis zum First Down durchdrücken wollten und Verteidiger, die mit allen Mitteln dagegen hielten. Plötzlich stand Thomas Ulmer mit dem Ball neben der kämpfenden Meute, schaute kurz ungläubig zu dem Berg aus Spielern und trabte dann die 60 Yards in die Albstädter Endzone. Weiter ging es ebenfalls überraschend. Kuchen kickte nach dem Spielzug das Ei ins Spiel, der Returner der Alligators nahm den Ball auf und wollte Yards machen, als auch schon die Kuchener Verteidigung bei ihm anklopfte, ihm den Ball aus den Händen schlug und 20 Yards vor der Endzone sicherte. Somit war der Angriff der Urzeitelefanten wieder am Zug und Thomas Ulmer bedankte sich mit einem weiteren Touchdown und dem 21:6-Halbzeitstand.

Das dritte Viertel gehörte den starken Defensivabteilungen der beiden Teams und keiner konnte Änderungen am Scoreboard vornehmen. Dies blieb auch im letzten Viertel so mit einer Ausnahme. Wenn der Angriff kein Durchkommen findet, muss eben die Verteidigung punkten, so dachte zumindest Marco Hannemann. Mit einer Interception an der gegnerischen 27-Yard-Line und anschließendem Lauf in die Endzone machte er den Sack vollends zu. Felix Litke besorgte mit erfolgreichem Zusatzpunktversuch für den 28:6-Endstand. Für die Fans war es schön anzusehen, das ihre Mammuts mit dem absoluten Willen zum Sieg auf dem Platz standen, auch auf den Zuschauerrängen der Teamspirit zu spüren war und jeder sehen konnte, wie die erfahrenen Spieler Neulinge mitrissen. Sinnbild dafür ist sicher Thomas Ulmer, der zeitweise Quarterback spielte und trotz fortgeschrittenem Alter und brennender Sonne zu keiner Zeit zurücksteckte und einigen Alligators im wahrsten Sinne des Wortes Kopfschmerzen bereitete. Oder Urgestein Bernd Lang, der seine gesamte Familie mobilisierte und zu Höchstleistungen anspornte. Sicher Paradebeispiele für die Mammutsfamilie und großer Faktor für den Wandel von einer Sorgenmannschaft zu Beginn der Saison zu einem Team mit unbändigem Siegeswillen. Mit diesem Sieg würde bei Punktegleichstand am Ende der Saison der direkte Vergleich nun neben Ravensburg auch gegen Albstadt für die Mammuts sprechen.

Gohlke - 03.06.2019

Die Mammuts gewinnen trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit gegen Albstadt.

Die Mammuts gewinnen trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit gegen Albstadt. (© Kuchen Mammuts)

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