In einem ausgeglichenen Testspiel setzten sich die Potsdam Royals mit 16:14 bei den Ingolstadt Dukes durch. Beide Teams zeigten sich dabei zwei Wochen vor dem ersten Punktspiel bereits in guter Form und können den Heimspielen am 4. Mai gegen Schwäbisch Hall beziehungsweise Hildesheim zuversichtlich entgegensehen.
Die Gastgeber erwischten den besseren Start und gingen nicht unverdient durch Moritz Albrecht (PAT Pascal Crede) in Führung. Zu Beginn des zweiten Durchgangs kamen die Royals nach Pass des sehr starken Quarterback Cody Williams durch Keevan Lucas auf 6:7 heran, zum Ausgleich aber reichte es nicht, weil Hannes Werner den Extrakick an den Stangen vorbeisetzte. Denn Kickoff trug Kyle Barnett bis in die Endzone, aber wegen eines Regelverstoßes von Benjamin Achter wurde der Touchdown nicht anerkannt.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit gingen die Potsdamer dann in Führung, als Gennadiy Adams einen spektakulären Lauf in die Endzone hinlegte und Werner per PAT das 13:7 herstellt. Da den Dukes ein weiterer Touchdown durch Normen Schumm wegen Haltens nicht gegeben wurde, ging es mit diesem Ergebnis ins letzte Quarter.
Bei den Dukes kam nun Backup-Quarterback Cedric Townsend für Gardner zum Einsatz, und sein Zuspiel nutzte Jakob Wenzel zum Ausgleich, dem Kicker Crede mit dem PAT das 14:13 folgen ließ. Die starke Abwwehr der Dukes um den überragenden Justin Shirk ließ kaum noch etwas zu, so dass den Gästen nur noch ein Field Goal-Versuch blieb, den Werner zum 14:16-Endstand nutzte.
"Es war in erster Linie wichtig zu sehen, wo es noch Schwachstellen gibt. Und es waren in der Tat nur Kleinigkeiten, die es noch abzustellen gilt. Aber insgesamt stimmt mich dieser Auftritt durchaus zuversichtlich", zog Head Coach Eugen Haaf eine positive Bilanz.
Elmer Ihm - 21.04.2019

Immer obenauf: Dukes-Neuzugang Justin Shirk. (© Ralf Lüger)
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