Die Cottbus Crayfish gewinnen ihr erstes Saisonspiel in der Regionalliga Ost gegen Aufsteiger Spandau Bulldogs mit 17:7.
Fast 400 Zuschauer sahen im Cottbuser Sportzentrum ein spannendes Spiel. In der ersten Halbzeit bestimmten beide Verteidigungsreihen das Geschehen. So war es nicht verwunderlich, dass das im ersten Viertel erzielte Field Goal von Ronny Goldhammer zum 3:0 für die Gastgeber die einzige Ausbeute bis zum Halbzeitpfiff war. Die Gäste kamen bis dahin ein einziges Mal nahe an die Endzone, wurden aber dort von den Lausitzern gestoppt. Crayfishs Head Coach Joerg Steudtner war mit der Vorstellung des Aufstiegsaspiranten bis zur Pause alles andere als zufrieden, denn alle Mannschaftsteile leisteten sich Fehler. Viele Aktionen wirkten zudem fahrig, das sollte sich in der zweiten Hälfte ändern.
Das verletzungsbedingte Ausscheiden von Linebacker Chris Noak zwang die Cottbuser zunächst zu Umstellungen in ihrer Defense. Das nutzten die Spandauer und gingen mit 7:3 in Führung. Nun waren die Gastgeber gefordert, fanden zunächst gegen die starke Defense der Bulldogs kein Mittel. Aber sie hatten ja noch Zac Christian. Der eigentlich als Defensive Back verpflichtete US-Amerikaner übernahm nun das Zepter in der Offense und diese konnte dann zum ersten Mal in dieser Partie erheblichen Raumgewinn erzielen. Inzwischen war das Schlussviertel erreicht und der neue Spielführer brachte die Gastgeber mit Ball in der Hand in Führung. Sein Landsmann Byron Jackson erhöhte ebenfalls durch Lauf auf 17:7. Dies war auch der Endstand eines spannenden Spiels, welches die Gäste aus der Berliner Vorstadt lange Zeit offen zu gestalten wussten.
Die Spandau Bulldogs haben gezeigt, dass sie auch einem Spitzenteam der Regionalliga Ost Paroli können. Die Cottbus Crayfish haben ihre ersten Punkte eingefahren und als nächsten Gegner die Berlin Rebels.
Thomas Sellmann - 08.05.2017

(© Marco Laske)
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