Das war das Spitzenspiel der NFL das letztendlich keines war. Ohne Ben Roethlisberger war das Ergebnis so erwartet worden. Mit 16:27 unterlagen die Steelers den New England Patriots vor heimischem Publikum deutlich.
Dabei haben die Steelers, vor allem auch in der Defense verletzungsbedingt stark dezimiert, sich immer wieder selbst in Schwierigkeiten gebracht. Vier Mal erreichten die Steelers die Red Zone und konnten nur einen Touchdown erzielen. Hinzu kamen 10 Strafen für 88 Yards. Gegen die Patriots hätten sie aber eine fehlerfreie Partie abliefern müssen, um die Partie zu gewinnen.
Bei den Patriots waren es die üblichen Helden. Nachdem die Defense der Steelers schon gegen das Laufspiel der Miami Dolphins in der Vorwoche blass aussah, wiederholte sich der Eindruck gegen die Patriots, wenn auch nicht so katastrophal. Dennoch reichte es für RB LeGarrette Blount zu 127 Yards in 24 Läufen und 2 Touchdowns. Blount war es auch, der den Patriots half, die einzige kritische Phase des Spiels zu überstehen.
Im dritten Viertel hatten die Steelers wieder einmal nicht die Endzone erreichen können und Kicker Chris Boswell brachte die Steelers zumindest auf 13:14 heran. Doch direkt im Anschluss legte Blount mit Läufen über 11 und 25 Yards die Schwächen der Steelers Abwehr bloß und den Grundstein für den späteren Touchdown-Pass von QB Tom Brady auf TE Rob Gronkowski zum 20:13. In dieser Angriffssequenz hatten die Patriots mit nur 5 Spielzügen die gesamten 75 Yards zurückgelegt. 3 Läufe von Blount und 2 Pässe von Brady reichten für den leichten Erfolg.
Diese Schwäche veranlasste LB Ryan Shazier zu einer drastischen Äußerung nach der Partie: "Wir spielen derzeit wie ein Haufen Müll." Dabei waren es vor allem die sogenannte Big Play, die der Abwehr der Steelers zu schaffen machte. Annähernd ein Drittel des gesamten Raumgewinn der Patriots kam in nur vier Spielzügen. Solche Patzer machen auch die beste Abwehrleistung in der restlichen Partie zunichte.
"Wir wussten vorher, dass wir uns gegen die Patriots keine Fehler erlauben dürfen. Das ist uns nicht gelungen. Wir haben mit der Offense einige gute Chancen liegenlassen, hatten eine Interception und haben ein Field Goal verschossen. In der Defense haben unsere Spieler es zu oft nicht geschafft, sich von den Blocks der Offensive Linemen zu lösen um das Tackle zu machen und wir haben zu viele Big Plays zugelassen", zog Steelers-Head-Coach Mike Tomlin das Fazit der Partie aus Sicht seiner Steelers.
Korber - 24.10.2016

LeGarrette Blount (© Getty Images)
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Souveräner Tabellenführer der AFC East waren die ungeschlagenen Buffalo Bills, während die New England Patriots gar nicht in die Spur fanden und im Jahr nach ihrer sensationellen Super Bowl Teilnahme mit einem Sieg und zwei Niederlagen in diese Spielzeit starteten. Doch im direkten Duell sah alles gleich anders aus. Die Patriots schafften es einmal mehr...
Spiele und Tabelle New England Patriots
10.09.
Seattle Seahawks - New England Patriots
13
:
10
20.09.
New England Patriots - Pittsburgh Steelers
20
:
3
27.09.
Jacksonville Jaguars - New England Patriots
35
:
6
04.10.
Buffalo Bills - New England Patriots
26
:
29
11.10.
New England Patriots - Las Vegas Raiders
45
:
17
Buffalo Bills
.750
4
3
1
0
127
:
107
New England Patriots
.600
5
3
2
0
110
:
94
New York Jets
.400
5
2
3
0
93
:
96
Miami Dolphins
.000
5
0
5
0
70
:
132