Stuttgart darf hoffen

Erwartungsgemäß haben sich die Stuttgart Scorpions in ihrem letzten Auswärtsspiel der GFL-Saison beim Tabellenletzten Rhein-Neckar Bandits durchgesetzt und sich so ihre Chance bewahrt, doch noch die Playoffs zu erreichen. Mit dabei in der Scorpions-Defense war auch ein Rückkehrer aus dem Norden: Nico Göhner, bis 2013 bereits auf der Waldau aktiv, kehrt nach Jahren bei den Kiel Baltic Hurricanes und Hamburg Huskies zurück zu dem Club, bei dem er seine GFL-Karriere 2011 begann.

61:24 lautete am Ende das Ergebnis aus Stuttgarter Sicht im Mannheimer MTG-Stadion, und der Sieg war auch in dieser Höhe verdient. Über die gesamte Distanz hin kontrollierten die Gäste das Geschehen und hatten die Partie fest im Griff. So waren ihre ersten beiden Drives im Angriff gleich von Erfolg gekrönt, und sie gingen durch Touchdowns von Steffen Haenelt und Sergio Taylor mit 13:0 in Führung. Die Mannheimer Offense um Quarterback Quinn Epperly fand erst gegen Ende des ersten Viertels ins Spiel und wurde für ihren Aufwand kurz vor dem ersten Seitenwechsel mit dem 6:13 belohnt.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts erhöhte Stuttgart durch ein Field Goal von Pascal Flöser auf 16:6, und auch wenn die Hausherren zu diesem Zeitpunkt durchaus Raumgewinn erzielen konnten, vergaßen sie es jedoch, diesen in Punkte umzumünzen. Wie man es richtig macht, zeigte der Scorpions-Angriff um Shane Carden, der den Ball zuverlässig nach vorn bewegte und bald durch Bryan Yankson auf 23:6 erhöhen konnte. Im Anschluss machten die Bandits es dann ihrerseits besser und kamen durch einen Lauf über kurze Distanz von Epperly auf 12:23 heran, ehe Stuttgart mit dem 30:12 den Halbzeitstand herstellte.

Im dritten Abschnitt fiel schließlich die Entscheidung zu Gunsten der Landeshauptstädter, denn deren Defense ließ die Mannheimer Offense kaum zur Entfaltung kommen, während der Angriff weiter zuverlässig Punkte sammelte. Zunächst durch einen Touchdown von Flöser, der mit einem Lauf über 40 Yards in die Endzone gelangte, und wenig später durch ein weiteres Field Goal von ihm zum 40:12. Kurz nach Beginn des letzten Viertels ließ er noch das 47:12 folgen, und spätestens ab da nahm die Konzentration auf beiden Seiten merklich ab. Mit der Folge, dass beide Verteidigungsreihen bis zum Abpfiff noch je zwei Touchdowns zuließen, ehe das Team von Head Coach Timo Klinkmüller zufrieden die Heimreise antreten konnten.

Da der direkte Konkurrent im Kampf um den vierten Rang, die Saarland Hurricanes, sein Heimspiel gegen Frankfurt verlor, kommt es am letzten Spieltag nun zum Fernduell Stuttgart gegen Saarbrücken. Gewinnen die Scorpions ihr Heimspiel gegen Marburg und die Allgäu Comets gegen die Hurricanes, so steht Stuttgart in der Endrunde. Erringen die Canes zumindest einen Punkt in Kempten, sind sie diejenigen, die mit sieben weiteren Teams um die Meisterkrone kämpfen, unabhängig vom Ausgang in Stuttgart. Für Spannung ist also gesorgt, wenn am kommenden Samstag ab 18 Uhr das letzte Mal in 2016 im GAZi-Stadion auf der Waldau Football geboten wird.


Auerbach - 30.08.2016

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