Am Sonntag empfingen die Basel Gladiators die Renegades aus Zürich. Das Spiel fand im Rankhofstadion vor rund 300 Zuschauern statt. Wie schon im Vorfeld zu erahnen, lief dann auch das Spiel. Die Gladiators dominierten von Beginn an und setzten sich souverän mit 42:22 gegen die Zürich Renegades durch. Insgesamt zeigten die Basler besonders an der O-Line einige Fortschritte im Vergleich zu den letzten Spielen. Johnathan Talbot #40, Jan Büscher #21 und Kadesh Thomas #2 spielten eine sehr ordentliche Partie, aber auch neue Gesichter wie z.B. Yannick Parrat #13 gaben dem Trainergespann Wood und Blundell mit guten Tackles und einer Interception viel Zuversicht für die laufende Saison.
Die Renegades bekamen zuerst den Ball und versuchten mit mehreren Laufspielzügen und Pässen die Basler Endzone zu erreichen. Die Basler Verteidigung kam dieses Mal allerdings besser ins Spiel und konnte Zürich an der 30-Yard-Linie stoppen. Im darauffolgenden Drive schaffte man es immer wieder Raumgewinn zu erzielen, sodass der erste Score nur eine Frage der Zeit war. Durch einen Lauf von Phil Bader #11 gingen die Gastgeber dann auch folgerichtig in Führung.
Das Spiel der Zürcher sah größtenteils gut aus, jedoch schlichen sich immer wieder Fehler ein und die Basler Defense hatte es nicht schwer großen Raumgewinn zu unterbinden. Die Gastgeber schafften es die Renegades derartig unter Druck zu setzen, dass ein Drive sogar in einem Safety endete. In den Gegenzügen konnten die Glads ihre Führung sehr schnell durch Touchdowns von Rene Fink #1 und Sebastian Frausto #12 ausbauen. Kurz vor der Pause wurde dann aber doch ein Abwehrfehler der Gladiators ausgenutzt und die Renegades schafften es den Rückstand auf 6:28 zu verkürzen.
Unmittelbar nach der Halbzeitpause erhöhte Kevin Mitterhuber #30 mit einem Run und dem anschließenden Touchdown den Punktestand auf 35:6. Auch im restlichen Spielverlauf ließen die Gladiators nicht mehr viel anbrennen und sorgten mit einem weiteren Touchdown von Rene Fink für die letzten Punkte auf Basler Seite. Die Gäste aus Zürich schafften es noch Ende des dritten und Anfang des vierten Quarters zu zwei Touchdowns, nur war die Punktedifferenz bereits zu groß, als dass sie den Gladiators noch hätten gefährlich werden können. Am Ende gewannen die Glads verdient mit 42:22.
Wittig - 19.04.2016
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