Spätes Wunder erlöst Michigan State: 27:23-Sieg gegen Michigan

Connor Cook„Was soll ich sagen? Man muss wohl einfach fest dran glauben.“

Mark Dantonio, Head Coach der Michigan State Spartans, war nach dem Spiel in Ann Arbor froh, sah den Ausgang jedoch realistisch. „Es war ein gut geführtes Spiel, von beiden Mannschaften.“ Über genau 59 Minuten und 50 Sekunden war sein Team jedoch sogar unterlegen, wenn auch nicht haushoch.

Im Big House, der Heimat der Michigan Wolverines, waren es besonders die Defensiven, die das Spiel bestimmten. Ins Gedächtnis von über 100.000 Zuschauern vor Ort und Millionen weiterer Fans an den Fernseh-Gräten wird sich das Spiel aber vor allem wegen der letzten 10 Sekunden brennen.

Zwei Minuten vor Schluss konnten die Spartans einen Fourth Down nicht verwandeln und verloren so den Ball. Die Wolverines konnten das Spiel mit einem einzigen First Down entscheiden. Sie führten 23:20.

Doch zum wiederholten Male scheiterten sie an der Defensive Line von MSU, einen 3rd Down & 3 Yards konnten sie nicht verwerten.

Punt.

Es waren nur noch 10 Sekunden zu spielen, als sich Michigan zum Punt formierte. Michigan State stellte nicht einmal einen Returner auf den Platz, sie hätten keine Zeit gehabt, das nötige Field Goal herauszuspielen - alles auf Block!

Einen geblockten Punt brauchte es jedoch nicht, da Punter Blake O’Neill den Snap fallen ließ und unglücklich aufhob/in die Luft wirbelte. Er fiel Spartans-Defensive Back Jalen Watts-Jackson in die Arme, der ihn innerhalb weniger Sekunden 38 Yards und in die Endzone trug.

Sparty wins.

Watts-Jackson verletzte sich während seiner heroischen Touchdowns an der Hüfte, brach sich möglicherweise einige Rippen. Er wurde sofort nach dem Spiel in ein Krankenhaus gebracht.

Die Rivalität zwischen den größten Football-Schulen Michigans hatte sich in der Woche vor dem großen Spiel auf einen Höhepunkt gesteigert. Michigan State, weiterhin unbesiegt. Sechs der letzten sieben Derbys hatte MSU gewonnen, das einst große Michigan war ins Hintertreffen geraten.

Durch die Ankunft von Coach Jim Harbaugh hatte sich Michigan in diesem Jahr zu einer beeindruckenden Bilanz von 5-1 gespielt. Die Defense der Wolverines sollte nun auch dem Bruder von Michigan State das Fürchten lehren.

Und so kam es.

Bis in die Schlussminuten waren die Wolverines überlegen, auch die Special Teams trugen ihren Teil zum Erfolg bei. Quarterback Jake Rudock brauchte nur 15 seiner 25 Würfe, um 168 Yards zu werfen und sein Team auf Kurs zu halten, Running Back Sione Hourna erzielte zwei Touchdowns.

Auf der anderen Seite war Connor Cook, QB der Spartans, mit 328 Yards und einem Touchdown, effektiv, wenn auch nicht siegbringend.

Es musste ein missglückter Punt her. Michigan State siegt wieder in herausragend glücklicher und sensationeller Manier.

„Deshalb liebt man Football - weil so etwas passieren kann“, sagte Dantonio später. Recht hat er.

Mattis Oberbach - 18.10.2015

Connor Cook

Connor Cook (© Getty Images)

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