Floridas Head Coach Jim Mc Elwain entschuldigte sich nach dem Abpfiff für die Leistung seines Teams, obwohl dieses soeben East Carolina im „Swamp“ mit 31:24 bezwungen hatte. „Es gab zu viele Strafen, zu viele Fehler und zu viele eigenmächtige Handlungen bei uns, entsprechend war die Leistung für unsere Universität kein Ruhmesblatt und unseren Ansprüchen nicht würdig. Außer einem Sieg kann ich diesem Match nicht viel Positives abgewinnen“, teilte ein enttäuschter Übungsleiter mit, den auch die zwei Touchdown-Pässe von Freshman QB Will Grier und Jalen Tabors Interception Return Touchdown Lauf nicht richtig begeistern konnte.
Mc Elwain meinte vielmehr die vielen Merkwürdigkeiten eines Matches, dass vor allem sehr seltsam endete. Florida sicherte den Sieg, als der Pirates QB Blake Kemp an der 25 Yard Line von Florida fumbelte und DL Alex McCalister den Ball recoverte. McCalister hätte während der letzten 12 Sekunden Spielzeit sogar noch punkten können, wurde dann aber vom eigenen Teamkameraden LB Jarrad Davis, warum auch immer, getackelt. Die Gators eroberten insgesamt 373 Yards, mussten aber auch 12 Strafen und 105 Yards Raumstrafen akzeptieren, kickten zwei Field Goals an den Torstangen vorbei und leisteten sich zwei Turnover, so dass McElwain seine Mannschaft als nicht „titelfähig“ brandmarkte, als er zusätzlich erwähnte, dass 30 Spieler in der Woche am Montag ohne ausreichend getapte Fußgelenke zum Training erschienen. „Wir haben es nicht verdient, als Gewinner vom Platz zu gehen. Unser Mangel an Disziplin und wie man dieses Spiel zu spielen hat, ist unentschuldbar und das Play-Calling war einfach nur durchschnittlich.“ Inhaltlich mag das sogar zutreffend gewesen sein. DerStamm-Quarterback Grier brachte nur zehn von 17 Passversuchen an den Mann, ging aber immer noch etwas motivierter zur Sache, als Treon Harris, der nur fünf Pässe komplett abschloß, dafür aber auch einen Spielzug dirigierte, der im vierten Viertel zu Taylors sieben Yards Touchdown Run führte. In diesem besagten Quarter setzte aber ausgerechnet East Carolina zu einem Schlussspurt an und scorte wiederum zehn Punkte, so dass Floridas Vorsprung, der noch aus dem dritten Viertel stammte, merklich zusammen schmolz und nur die Leistung der Gators Defense es zu verdanken war, dass Florida nicht im eigenen Sumpf versank.
Schlüter - 13.09.2015

Treon Harris #3 (Florida Gators) (© Getty Images)
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