Um viel ging es beim Big 12 Match zwischen Texas und West Virginia nicht mehr. Beide Teams haben keine Chancen mehr auf einen Conference Titel und auch der Playoff-Zug ist für beide Mannschaft schon lange abgefahren. Vor allem für die Longhorns ging es aber trotzdem um die Chance, sich bei ihren Fans um Wiedergutmachung zu bemühen und die bisherige schwache 4-5 Saisonbilanz aufzupolieren. Entsprechend waren Johnathan Gray und Malcom Brown aufgefordert, den fünften Saisonsieg im zehnten Spiel zu reklamieren. Diese Aufgaben erfüllten beide Spieler diesmal zur Freude der Texas Fans rigoroser als in den Vorwochen. Beide steuerten insgesamt drei rushing Yards bei und ihre Kollegen von der Defense begrenzten die High-Power Offense der Mountaineers merklich in ihrem Radius. Der Lohn der Mühe war ein 33:16 Erfolg im Texas Memorial Stadium.
Dank der texanischen rushing Attack generierten die Gastgeber auf dem Boden alleine 227 Yards und bestätigten damit ihre ansteigende Leistungskurve. Aber auch Cedric Reed, Texas führender Tackler fand genügend Ansätze, seine Position innerhalb der Longhorns auszubauen. Seine zwölf Tackles trugen erheblich dazu bei, dass West Virginia weiter unter ihrem durchschnittlichen Punkteschnitt blieb und die Longhorns Offense damit die Möglichkeiten erhielt, ihre Big Play umzusetzen. Bis zur Halbzeit führte Texas mit 24:3 und nach dem punktelosen dritten Viertel wollte West Virginia noch einmal für etwas mehr Schwung im Stadion sorgen. Sie erreichten auch die Red Zone von Texas, doch dank zweier Tackels von Jordan Hicks sollte auch ein ausgespielter vierter Versuch verpuffen. Dass dann auch noch ein späterer Field-Goal-Versuch von Josh Lambert sein Ziel verfehlte, hielt die Gäste aber nicht ab, ihre Bemühungen einzustellen. Im vierten Viertel erreichte auch West Virginia erstmals die Endzone durch Dreamius Smith zum 24:10. Texas Defense erholte sich relativ schnell von dieser Punktewertung und erzwang zunächst ein Safety, beziehungsweise zwang QB Trickett zum Fumbeln. Trotzdem kamen die Mountaineers noch einmal zum Scoren, als im nächsten West Virginia Drive QB Trickett ein 80 Yards Touchdown Drive aufzog und auf 16:26 verkürzte.
Für mehr Stabilität sorgte in den letzten sechs Minuten der Partie dann wieder die texanische Defense, die einen Turnover ermöglichtete. Hieraus durfte Johnathan Gray Kapital schlagen und sorgte mit seinem Touchdownrun von der 15 Yards Line kommend für den 33:16 Endstand für sein Team.
Schlüter - 09.11.2014

Johnathan Gray #32 (Texas Longhorns). (© Getty Images)
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