Die siebte Partie bei der ersten Studenten-Weltmeisterschaft in Uppsala (Schweden) verlief genauso wie die sechs zuvor - frühe Entscheidung, klarer Sieg des Favoriten und ein Verlierer, dem keine Punkte gelangen. Für Japan war auch Gastgeber Schweden nicht mehr als ein Trainingspartner auf dem Weg zum Showdown mit Mexiko am Sonntag. Am Ende stand ein 57:0-Erfolg für die Japaner. Bestes Beispiel für den Klassenunterschied der Kontrahenten: Schweden gelang ein einziger First Down und der auch nur mit Hilfe einer Personal-Foul-Strafe gegen Japan im ersten Spielzug des dritten Ballbesitzes. Diese 15 Yards waren zugleich der größte Raumgewinn der Gastgeber im gesamten Spiel, und eigentlich überflüssig zu erwähnen, dass Schweden nie bis in die Hälfte des Gegners vorstieß.
Bester Mann bei Japan war RB Ryo Takagi, der mit zehn Läufen 143 Yards holte. Mit 121 Yards im ersten Viertel legte er fast im Alleingang den Grundstein zur frühen Vorentscheidung. Beim zweiten Ballbesitz der Japaner gingen 57 der 59 Yards auf sein Konto. Nach einem 22-Yard-Lauf im ersten Spielzug erzielte er mit einem 35-Yard-Lauf im dritten den ersten Touchdown seines Teams zum 10:0. Für den spektakulären Höhepunkt sorgte allerdings ein anderer - RB Shun Umehara mit einem 68-Yard-Touchdown-Lauf zum 24:0 kurz vor Ende des ersten Viertels im dritten Spielzug von Japans viertem Ballbesitz.
Japan konnte angesichts der Schwäche des Gegners danach gar nicht anders, als weiter zu punkten, und zog bis zur Halbzeit mit drei weiteren Touchdowns auf 45:0 davon. Es dauerte bis ins dritte Viertel, ehe der Angriff des Favoriten zum ersten Mal ohne Punkte blieb, als man einen vierten Versuch an Schwedens 16-Yard-Linie ausspielte und der Pass erfolglos war. Später folgten sogar noch zwei Interceptions, einmal an Schwedens 4-Yard-Linie und einmal in Schwedens Endzone. Aber trotz dieser Patzer baute man den Vorsprung im vierten Viertel noch auf 57:0 aus.
Hoch - 08.05.2014

(© FISU)
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