Ihren fünften Saisonsieg haben die Fighting Irish gegen USC im eigenen Stadion errungen und haben damit eine Heimspielniederlage von fünf Spielen gegen die Trojans nach langer Zeit beendet. Diese Negativserie in einer wichtigen Rivalität startete 2001, als USC Coach Pete Carroll zum ersten Mal als Head Coach fungierte. „Wir haben uns heute Abend auf jeden Spielzug mental und physisch konzentriert. Von unserer Mannschaft habe ich es erwartet, dass sie immer den Wettbewerb gesucht hat, egal was im Spiel schon passiert war“, soHead CoachBrian Kelly.
„Wir haben uns selbst geschlagen. Nach einem guten Start haben wir zu viele Chancen vergeben und zu viele Strafen verursacht“, meinte auch USC QB Cody Kessler, der vor allem bemängelte, dass in den letzten beiden Vierteln keine Punkte mehr für die Trojans möglich waren. USC erreichte in dieser Phase gerade 121 Offense Yards und vergaß das Punkten. „Wenn die dritten Versuche nicht verwandelt werden, dann hat man keine Möglichkeit, den Drive am Leben zu erhalten und zu Punkten.“
Auffällig war es aber auch, dass beide Teams eine Reihe von Spielern aufgrund von Verletzungen verloren. Marquise Lee, der schon gegen Arizona aussetze, wurde nach der Pause nicht mehr gesehen und auch Solar Redd, der von Penn State kam und wegen einer Knieverletzung für die ersten fünf Spiele nicht aufgestellt wurde, musste ebenfalls aus dem Spiel genommen werden. Dass dann auch noch Notre Dames QB Tommy Rees im dritten Quarter wegen einer Schulterverletzung das Feld verlassen musste, führte dazu, dass kein organisierter Angriff mehr möglich war. Die Schwäche von USC sollte aber dazu führen, dass nach der Halbzeit keine Punkte mehr erzielt wurden. Ed Orgeron, der neue USC Head Coach wusste nach dem Spiel entsprechend eine Antwort auf die hohe Fehlerrate und erklärte, dass Notre Dames Defense Druck immer stärker wurde und die Trojans nicht in der Lage waren, dem Druck standzuhalten. „Wir schlugen nicht in der Red Zone zu, als wir es hätten tun sollen und in kritischen Momenten haben uns die Strafen merklich behindert.“
Andererseits durfte der Irish Backup Spielmacher Andrew Hedrix ebenfalls nur noch 47 Yards Offense Yards generieren, so dass an diesem Samstagabend keine der beiden Mannschaften zu Großtaten mehr in der Lage war. Entsprechend wurden die Big Plays zu Beginn der Partie erkämpft. Die USC Defense verhinderte gleich zu Beginn der Partie einen erfolgsversprechenden Angriff und Su’a Cravens tackelte McDaniel an der eigenen ein Yard Line. Die Trojans anworteten mit einem 96 Yards Drive und RB Redd rushte über 40 Yards in sechs Versuchen. Die Irish glichen das Spiel mit einem sieben-Yard-Pass von Rees auf Niklas aus und die Trojans verpassten eine sichere Goalchance, als Kicker Heidari einen 40 Yards Field-Goal-Versuch rechts an den Torstangen vorbei schoss.
Die nächsten Punkte ließ USC im zweiten Viertel auf dem Feld liegen, als QB Kessler einen elf-Yard-Pass auf Lee warf, in den nächsten Versuchen allerdings keinen Raumgewinn mehr erzielte und mit einem 22 Yards Field Goal ihre letzten Punkte kickte.
Mit einem 91 Yards Drive vor der Pause setzte Notre Dame den letzten Offense Höhepunkt. Zwei Rushes durch McDaniel reichten aus, um zur elf Yards Line der Trojaner vorzupreschen. Receiver Jones fing schließlich den folgrnden Pass und brachte die Irish erstmals seit 2005 mit einer 14:10 Halbzeitführung in Front.
Schlüter - 20.10.2013

Notre DameS QB Tommy Reed schied verletzt gegen USC aus. (© Getty Images)
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