Die San Diego Chargers haben gegen die Indianapolis Colts dank einer starken Defense-Leistung einen 19:9-Sieg eingefahren. Über das gesamte Spiel ließ die Verteidigung der Hausherren die Offense der Colts um Quarterback Andrew Luck nicht zur Entfaltung kommen. Luck kam im gesamten Spiel gerade über 200 Yard Raumgewinn. Neben der guten Verteidigungsleistung der Hausherren vereitelten einige Drops der eigenen Receiver längere Drives oder einen Touchdown der Gäste.
Auch die Chargers taten sich im Spiel schwer, den Ball in die Endzone zu bringen. Gleich viermal beendeten sie ihren Ballbesitz mit einem Field Goal. Für den einzigen Touchdown der Partie sorgte Chargers-QB Philip Rivers mit einem Pass zu Wide Receiver Keenan Allen. Der Rookie scorte nicht nur, sondern deutete mit neun Catches für 107 Yards an, dass er das Potenzial zum Nummer-1-Receiver hat, der in San Diego seit dem Abgang von Vincent Jackson vergeblich gesucht wird. Zwar verpasste es Rivers durch Touchdowns, die Dominanz in eine höhere Führung umzumünzen, mit langen Drives hielten sie aber Luck und die Offense aus Indianpolis an der Seitenlinie. Immer wieder lief San Diego und arbeitete sich so schrittweise über das Feld. Dabei zeigte Running Back Ryan Mathews die beste Leistung der Saison. In 22 Versuchen erzielte er 102 Yards Raumgewinn. Sein RB-Kollege Danny Woodhead fügte noch 36 Yards hinzu und war mit 47 Receiving Yards wieder fester Bestandteil des Chargers-Passspiel.
Die Colts bleiben trotz der Niederlage mit vier Erfolgen aus sechs Spielen an der Spitze der AFC South. Sie verpassten es aber, sich von den Tennessee Titans abzusetzen. Die Chargers hingegen haben in der AFC West mit der Bilanz von 3:3 schon drei Siege Rückstand auf die beiden ungeschlagenen Spitzenreiter Kansas City Chiefs und Denver Broncos. Mit der ausgeglichenen Statistik und dem offenbar überwundenen Leistungstief von Quarterback Rivers haben die Chargers trotzdem noch alle Möglichkeiten, im Rennen um die Wildcard-Plätze ein Wörtchen mitzureden.
Wittig - 15.10.2013

Touchdown durch Keenan Allen (© Getty Images)
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