Die Texas Longhorns haben auch ihr viertes Saisonspiel gewonnen. Gegen die Oklahoma State Cowboys musste das an Rang vier gesetzte Longhorns-Team über die gesamte Spielzeit kämpfen. Erst im letzten Drive beim Spielstand von 34:36 drehte die Texas-Offense die Partie nach einem langen Drive mit einer langen 4th-Down-Conversion und einem kurzen TD-Lauf von Running Back Joe Bergeron. Bei dem Versuch über zwei Yards in die Endzone zu kommen und so in Führung zu gehen, verlor der Ballträger die Kontrolle über den Ball. Ein anschließender Videobeweis konnte allerdings weder exakten Aufschluss über den Zeitpunkt des Fumbles noch über eine Recovery der Cowboys-Defense geben, so dass es beim spielentscheidenden Touchdown für Texas blieb. „Am Ende war es der pure Wille. Dann Spielen auch Taktik und Aufstellung keine Rolle. Wer es mehr will, gewinnt und heute wollten wir es ein wenig mehr“, sagte Bergeron nach der Partie.
Im ersten Quarter entwickelte sich ein offensiver Schlagabtausch mit je zwei Big Plays der Offensivreihen, die zu Touchdowns führten. Ein 100-Yard-Kickoff-Return zum 21:14 für die Longhorns von D.J. Monroe beendete das abwechslungsreiche Viertel. Wieder einmal eine überzeugende Leistung lieferte dabei Longhorns-QB David Ash ab. Der Spielmacher, der sich 2011 den QB-Job noch mit Chase McCoy teilen musste, kam insgesamt auf drei Touchdowns und präsntierte sich im abschließenden Drive nervenstark. „Mehr Druck als in dieser Situation gibt es für einen Quarterback nicht. Vergangenes Jahr hätte er es nicht geschafft. Er hat sich enorm weiterentwickelt und ist jetzt der Führungsspieler im Team“, sagte Texas-Coach Mack Brown nach der Partie. Der Coach freute sich zudem besonders über den knappen Sieg im gegnerischen Stadion, da die Longhorns gegen Oklahoma State zuletzt zwei Niederlagen hinnehmen mussten.
Die Longhorns-Defense hingegen wurde von Oklahoma States Running Back Joseph Randle vor eine scheinbar unlösbare Aufgabe gestellt. Der Ballträger erlief 199 Yards und einen Touchdown und hielt sein Team so im Spiel. „Man muss die Leistung des Gegners anerkennen, wenn er kurz vor Schluss in der Lage ist, ein Spiel auf diese Weise zu drehen. Wir als Coaches müssen unser Play Calling aufarbeiten. Wir hätten den letzten Drive der Longhorns besser einschätzen müssen“, erklärte Cowboys-Trainer Mike Gundy.
Mit dem Sieg gegen den amtierenden Big12-Champion hält Texas mit den ebenfalls und geschlagenen Conference-Rivalen von TCU, Texas Tech und West Virginia mit. In den kommenden drei Wochen werden die Titelambitionen der Longhorns dann gegen die Top25-Teams West Viriginia, Oklahoma und Baylor auf eine harte Probe gestellt.
Siebertz - 30.09.2012

Texas-Head-Coach Mack Brown musste zu Gast bei "OSU" lange um den Sieg seiner Longhorns zittern. (© Getty Images)
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Texas nutzte am Tag nach Thanksgiving die letzte Chance, sich dem Playoff Selection Committee trotz seiner drei Niederlagen als playoff-würdig zu präsentieren. Mit einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit kamen die Longhorns zu einem 27:17-Erfolg gegen Texas A & M, was den zuvor ungeschlagenen Lokalrivalen letztlich den Einzug ins SEC Championship Game kostete. "Diese Mannschaft hat viel...
Spiele Texas Longhorns
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7
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Texas Longhorns - San Jose State Spartans
38
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7
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Texas Longhorns - Texas-El Paso Miners
27
:
10
21.09.
Texas Longhorns - S. H. St. Bearkats
55
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0
04.10.
Florida Gators - Texas Longhorns
29
:
21
11.10.
Texas Longhorns - Oklahoma Sooners
23
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6
19.10.
Kentucky Wildcats - Texas Longhorns
13
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16
25.10.
Mississippi State Bulldogs - Texas Longhorns
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Texas Longhorns - Vanderbilt Commodores
34
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31
16.11.
Georgia Bulldogs - Texas Longhorns
35
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10
22.11.
Texas Longhorns - Arkansas Razorbacks
52
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37
29.11.
Texas Longhorns - Texas A&M Aggies
27
:
17