Die Schiefbahn Riders haben ihr Heimspiel mit 14:13 am vergangenen Samstag ihr Heimspiel gegen die Düsseldorf Bulldozer vor gut 300 Zuschauern denkbar knapp gewonnen. Dabei merkte man den Footballern aus der Stadt Willich gerade in der ersten Halbzeit an, dass sie die letzten drei Niederlagen aus dem Tritt gebracht hatten. Es mangelt an Selbstvertrauen, die einfachsten Dinge funktionierten nicht und immer wieder haderten die Spieler mit sich selber. Dabei waren die Riders vor allem recht unkonzentriert zu Werke gegangen, kassierten viele Strafen und brachten damit die Landeshauptstädter richtig ins Spiel.
Die Bulldozer nahmen die Einladung dankend an und mit relativ einfachen, aber wirkungsvollen Spielzügen schafften die Düsseldorfer den Weg in Richtung Endzone der Riders. Den ersten Touchdown verwertete dabei Ballträger Florian Schwab im ersten Viertel zum 7:0 . Jetzt waren die Bulldozer im Tritt und auch im zweiten Viertel waren sie mit Ihrer Strategie zum 13:0 erfolgreich, wobei diesmal Running Back Marc Barthen erfolgreich die Schiefbahner Endzone aufsuchte.
In der Halbzeit setzte es dann eine erfolgreiche Gardinenpredigt bei den Riders. Head Coach Olaf Meyer appellierte an seine Spieler konzentrierter zu arbeiten und erinnerte an die Leichtigkeit der ersten drei erfolgreichen Spiele. Ebenso forderte er seine Spieler auf, die unnötigen Strafen abzustellen. Meyer hatte damit die richtigen Worte gefunden. Von nun an stand die Defense, ließ kaum noch etwas zu und auch die Offense variierte nun erfolgreich. Noch im dritten Viertel tankte sich Running Back Finn David zum 6:13 Anschluss durch die gegnerischen Reihen.
Jetzt verloren die Düsseldorfer deutlich den Faden. Fouls und Fehler reihten sich aneinander und begünstigten damit die Schiefbahner Angriffsbemühungen. Es war Riders Quarterback Leonard Brauckmann selbst vorbehalten zum 12:13 in die Endzone der Bulldozer zu stürmen. Aufgrund des Rückstandes von einem Punkt und mit dem Ziel das Spiel unbedingt gewinnen zu wollen, entschied Offensive Coordinator Jörg Hintzen für den Versuch einer Two-Point-Conversion. Tatsächlich schaffte es Brauckmann erneut in die Endzone der Bullies und die Riders übernahmen erstmals mit 14:13 die Führung. Düsseldorf fightete zurück, verlor aber bei einem Fehlpass das Angriffsrecht und konnte folglich bei auslaufender Uhr nicht mehr ins Spiel zurück kommen.
Die Riders gewannen damit ein weiteres Mal an der Siedlerallee und haben nun wieder den Anschluss an den Tabellenzweiten Münster Mammuts gefunden. Head Coach Olaf Meyer war mit der Einstellung seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit zufrieden: „Da war er wieder da, der alte Riders-Spirit. Es liegt jetzt an uns selbst, in den verbleibenden Spielen das Optimale heraus zu holen. Langenfeld spielt in einer anderen Liga, aber mit ein wenig Schützenhilfe und mit Siegen gegen Oberberg und Bonn könnten wir noch den zweiten Tabellenplatz schaffen. Aber die Mannschaft muss es wollen. Wir Coaches können den Jungs nur das Rüstzeug mitgeben.“
Tillmann - 04.09.2012
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