Mit gleich zwei starken Running Backs haben die Texas Longhorns im ersten Spiel der Saison den ersten Sieg eingefahren. Sowohl Joe Bergeron als auch Malcolm Brown liefen beim 37:17-Sieg der Longhorns gegen die Wyoming Cowboys für je hundert Yards und erzielten gemeinsam drei Touchdowns. „Je länger das Spiel dauert, desto gefährlicher werden unsere Running Backs, weil sie dann in der Lage sind Tackles zu brechen“, so Texas-Coach Mack Brown.
Im Windschatten des staken Laufspiels zeigte Quarterback David Ash keine glanzvolle, aber eine fehlerfreie Leistung. Der Spielmacher kam auf 156 Yards Raumgewinn und einen Touchdown zu WR Jaxon Shipley. Ash hatte erst kurz vor der Saison den Starterjob erhalten, nachdem er sich im Vorjahr die Snaps mit Chase McCoy teilen musste. „Es ist meine Aufgabe, unseren Angriff zu managen. Ich bringe den Ball in die Hände von meinen Mitspielern, die dann für den Raumgewinn sorgen“, erklärte Ash nach dem Spiel seinen Job. Dass dies nicht immer unspektakulär sein muss, bestaunten die Longhorn-Fans rund fünf Minuten vor der Halbzeit. Mit einem perfekt ausgeführten „Statue-of-Liberty-Play“ - der Quarterback täuscht mit der Wurfhand einen Pass an, gibt den Ball aber mit der anderen Hand an den Running Back weiter - narrte Ash die gegnerischen Verteidiger, so dass Brown 31 Yards Raumgewinn erlief.
Bei Wyoming spielte Robert Herron groß auf. Der Wide Receiver erzielte zwei Touchdowns über 82 und 22 Yards. Eher durchwachsen war hingegen die Leistung seines QBs. Neben den zwei Touchdowns unterliefen Brett Smith auch zwei Interceptions, die zu zwei Touchdowns der Longhorns führten. „Solche dummen Fehler dürfen dir gegen ein Team wie Texas einfach nicht passieren. Die profitieren sofort davon“, sagte Smith nach dem Spiel selbstkritisch.
Am kommenden Spieltag empfangen die an Platz 15 gesetzten Longhorns im zweiten Heimspiel die New Mexico Lobos, bevor es auf Aufwärtstour zu Ole Miss und Oklahoma State geht.
Siebertz - 03.09.2012

Joe Bergeron behielt gemeinsam mit seinem RB-Kollegen Malcolm Brown die Oberhand gegen Wyoming. (© Getty Images)
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