Mit einem 10:7 schlugen im diesjährigen französischen „Casque de Diamant“ Endspiel die Spartaner aus Amiens die Black Panthers aus Thonon-les-bains. Die Partie kam im ersten Viertel nicht so richtig in Fahrt und war von einigen „three and out“ und folgenden Punts geprägt. Eine kleine Erlösung folgte für die Zuschauer im zweiten Viertel, da Amiens begann, seine Trickkiste zu öffnen und Anthony Couvin, beziehungsweise Sean Fullerton eroberten sich mit Double Reverse-Spielzügen erste nennenswerte Raumgewinne, die die Spartiates Offense bis zu 10 Yards vor die Endzone der Panther brachte. Immerhin sprang ein Field Goal für Amiens heraus, so dass auch der Halbzeitstand aus einem mageren 3:0 Vorsprung bestand.
Im dritten Viertel setzte Amiens vor allem auf Passspielzüge, die erneut zum Erfolg führten. Paul Durand warf schließlich über acht Yards auf Nicolas Kandhar, der zuvor schon wichtige 25 Yards Raumgewinn erobert hatte. Die 10:0 Führung sollte aber nicht von langer Dauer sein, da Thonon-les-bains immer wieder auf eine Verkürzung des Abstandes drängte. Baylen Laury sollte schließlich das 7:10 aus Sicht der Panther erkämpfen und maßgeblichen Anteil daran haben, dass die Mannschaft vom Genfer See auch im vierten Viertel nicht ihren Druck verringerte. Patrick Hall und Max Sprauel versuchten, das Endspiel noch für sich zu entscheiden, doch risikovolle Entscheidungen, wie zum Beispiel vierte Versuche auszuspielen, anstatt ebenfalls ein Field Goal zu kicken, vernichteten jegliche Hoffnung auf einen Sieg. Die eng gestaffelte Defense von Amiens verstand es, die Pläne von Hall und Sprauel zu durchkreuzen. Konsequentes Tackling und ein, wenige Sekunden vor dem Abpfiff geblocktes Field Goal, sicherten die dritte französische Meisterschaft für die Spartaner.
Schlüter - 24.06.2012

Flyer "Casque de Diamant 2012" (© FFFA)
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