London erreicht EFL-Viertelfinale

Der Londoner Blitz war wieder einmal nicht aufzuhalten.Die spanische Invasion ist ein zweites Mal gescheitert und auch die gleichnamige, stets unerwartete Inquisition ist auf dem anglikanischen Hoheitsgebiet erneut ohne große Wirkung geblieben. In ihrem zweiten EFL Spiel hat der Londoner Blitz eine durchschlagene Energie entwickelt und die Pioners aus L’Hospitalet im Finsbury Park mit 21:14 knapp geschlagen.

Ein guter Verbündeter der Engländer war auch erneut das Wetter, das aufgrund eines tagelangen Dauerregens vor dem Spieltag den Bodenbelag rutschig und schwer machte. Zudem wurden beide Teams von stürmischen Winden heimgesucht, die ein passspielorientiertes Wirken erheblich erschwerten. Immerhin erschien während des Spieles die Sonne, so dass die Hoffnung auf ein angenehmes Klima stets bestehen blieb.

Die Gastgeber gewannen den Coin Toss und erzielten mit ihrem Running Back Jenerro Wade auch gleich zu Beginn nennenswerten Raumgewinn. Doch nach dem vierten Versuch stockte der erste Elan vor der Defensive Line der Spanier und London musste punten. Nicht viel anders erging es den Pioners in der Anfangsphase. QB Alex Loukas setzte auf sein Kurzpassspiel, das aber schnell zum Erliegen kam, als er an der englischen 30 Yards Line zum Fumbeln gezwungen wurde. Hieraus entwickelte sich ein paar Spielzüge später die erste britische Goalchance. Quarterback Fred Boyle bediente den Wide Receiver Charlie Joseph, wie er es vor zwei Wochen in Paris getan hatte. Trotz starker spanischer Bewachung schnappte sich der junge Sportler das Ei und sprintete blitzschnell in die spanische Endzone.

In der Folgezeit gelang es den Pioners, relativ viel Spielzeit von der Uhr zu nehmen und trat im Angriff hauptsächlich mit vier Receivern auf, die ebenfalls kurze Pässe fingen. Vor allem Loukas ehemaliger Mitstudent Austin Yancy, der ebenfalls von der Stanford University stammt, tat sich durch seine hervorragende Blockarbeit hervor und ermöglichte den Receivern, durch die englischen Linien zu brechen. Ein Querpass von der 30 Yards Line sollte schließlich sein Ziel nicht verfehlen und L’Hospitalet helfen, den ausgleichenden Touchdown am Ende des ersten Quarters zu erzielen.

Spannend wurde es noch einmal im zweiten Viertel. Londons Offense drang bereits kurze Zeit später erneut in die spanische Red Zone ein und profitierte von der engagierten Defensearbeit eines Rod Bradley, der dafür sorgte, dass die Spanier zunächst nicht mehr zur Entfaltung kamen. Die Londoner Offense vollendete die Vorlage und QB Fred Boyle wich einem gefährlichen Tackleversuch von Yancey aus, der auf beiden Seiten des Balls anzutreffen war. Boyle erreichte schadlos die spanische Endzone und brachte sein Team erneut in Front.

Auch die Londoner Defense konnte noch einmal ihr Können unter Beweis stellen. Ein Loukas-Pass landete in den Händen von Ed Morgan, der sogar mit dem Spielgerät bis an die gegnerische 10 Yards Line lief. Allerdings zeigte sich der Blitz diesmal indisponiert und schaffte es nicht, den Ball zum dann wohl entscheidenden Touchdownspielzug zu bewegen. Im vierten Versuch entschied London auf einen Field-Goal-Versuch, der aber von L’Hospitalet geblockt wurde. Nach dieser verunglückten Aktion überwanden die Pioners schnell das Feld und erzielten zur Überraschung der Londoner den Ausgleich, da diesmal auch eine Two-Point-Conversion ihr Ziel erreichte.

Die Entscheidung sollte schließlich in der Mitte des dritten Viertels fallen. Ein Screen Pass wurde vom Londoner Linebacker Steve Clements gesichert. Dieser raste 30 Yards Richtung Endzone und wurde auch von keinem Defensive Backfield aufgehalten. Angestachelt von dieser Leistung setzte der Blitz noch einmal zu einer Offensive an und wollte ein noch höheres Ergebnis erzwingen. Die beiden Running Backs Deji Ali und Oliver Bishop brachen auch einige Tackles und erkämpften sich größere Raumgewinne. Die zweite Verteidigungsreihe der Spanier verstand es jedoch, die beiden rechtzeitig hart zu tackeln, so dass am Ende der vier Viertel keine weiteren Punktewertungen erzielt wurden.

Der Londoner Blitz wird nun im Viertelfinale des Eurobowl Wettbewerbes am 27. Mai nach Berlin reisen und die Adler herausfordern.

Schlüter - 22.04.2012

Der Londoner Blitz war wieder einmal nicht aufzuhalten.

Der Londoner Blitz war wieder einmal nicht aufzuhalten. (© Dan Aitch)

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