London blitzt gegen Flash

London Blitz gelingt gegen Flash eine kleine Sensation. Nicht nur im Sport unterliegen die Begegnungen zwischen der englischen und französischen Nation stets einer besonderen Bedeutung. Die jahrhundertelange traditionell und gern ausgefochtene Rivalität zwischen Insel und Kontinent spiegelt sich in den Geschichtsbücher wieder und findet oft auf dem Sportfeld seine Fortsetzung. Dem Londoner Blitz ist nun im EFL-Spiel der Gruppe vier gegen La Courneuve Flash eine historische Leistung gelungen. Der 7:6 Auswärtssieg der Engländer in Frankreich kann zugleich als erster Erfolg eines britischen Teams im Eurobowl Wettbewerb seit 1991 und natürlich auch als erster doppelter Punktgewinn der Londoner Mannschaft in der EFL überhaupt bezeichnet werden. Sollte der Blitz auch sein nächstes Vorrundenspiel am 21. April gegen die L’Hospitalet im Finsbury Park gewinnen, so würden sie im Viertelfinale gegen die Berlin Adler antreten.

Zur Überraschung der Gastgeber kontrollierten die Londoner den Ball im ersten Viertel sicher in ihren Reihen und warteten am Ende des ersten Durchgangs mit einer besonderen Aktion auf. Quarterback Fred Boyle warf zum Rookie Charlie Joseph, der spektakulär, bedrängt von zwei Pariser Defensive Backs den Pass fing. Der junge Receiver, der sein erstes Spiel für sein Team absolvierte, sollte zudem, nachdem er seine Balance wieder fand, noch weitere Yards überbrücken und wurde erst kurz vor der Goalline der Franzosen gestoppt. Die Defense von Flash verhinderte zwar vorerst den ersten Touchdown der Gäste, doch wenige Spielminuten später erzwang der Linebacker Jason Brisbane einen Fumble. Russel Jordan sicherte sich schließlich im Getümmel das Spielgerät und sprang wuchtig in die Parier Endzone. Den Extrakick verwandelte Jimmy Wyatt sicher zum 7:0 aus Sicht des Blitzes.

Flash fand während der ersten Hälfte nur selten zu seinem Spiel. Erst am Ende des zweiten Quarters sollte QB Mackenzie McGrady sein Passspiel etablieren und eroberte die ersten nennenswerten Raumgewinne für die Franzosen. Receiver Steve Delaval erwies sich als wichtige Anspielstation in dieser Situation und erzielte den Anschlußtouchdown für Flash, der die Wende einläuten sollte. Der Extrapunktversuch scheiterte jedoch und der Ball prallte an die linke Torstange, so dass es beim 7:6 für London blieb.

Nach dem Wiederanpfiff hatte Flash noch ein paar Chancen, die Partie für sich zu entscheiden, doch London sollte bis auf wenige Ausnahmen den Raumgewinn der Gastgeber auf ein Minimum reduzieren. Zwei Minuten vor dem Spielende puntete Fab Gargiulo den Ball weit in die Pariser Zone. McGrady nahm diese letzte Gewinnchance an und passte den Ball noch einmal zu Samyr Hamoudi, der wiederum tief in die englische Hälfte eindrang. Doch während der vier neuen Downs konnte Flash aufgrund der aufopfernd kämpfenden Londoner Defense die letzten Yards nicht mehr überbrücken und musste den Ball an die Londoner wieder zurückgeben.

Schlüter - 09.04.2012

London Blitz gelingt gegen Flash eine kleine Sensation.

London Blitz gelingt gegen Flash eine kleine Sensation. (© London Blitz)

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