Notre Dame hat sein Heimspiel gegen Navy klar mit 56:14 gewonnen, seine Chancen damit aber auch nicht verbessert, an einem BCS Bowl teilzunehmen. Der Punkteverlust im UCS Spiel am letzten Wochenende hat hier die Weichen bereits gestellt. Immerhin kann HC Kelly auf eine 13:8 Bilanz verweisen und liegt damit auf gleicher Höhe wie sein Vorgänger Lou Holtz, der nach 21 Punktspielen die gleiche Bilanz vorzeigen kann. Viel düsterer sieht es bei den Midshipmen aus. Ihre letzten sechs Begegnungen wurden in Reihe verloren. Gegen Notre Dame gab es ein Saisontief von ganzen 229 Yards Raumgewinn zu betrauern und die Hoffnung auf eine Teilnahme an einem unbedeutenden Bowl ist auch nicht gerade als hoch zu bezeichnen. Das Ziel wären vier Saisonsiege. Außerdem musste sich Navys Head Coach Ken Niumatalolo vorläufig von der Idee verabschieden, dass er einer der Navy Coaches sein würde, die es geschafft hätten, Notre Dame dreimal in Folge zu schlagen. Dieses schaffte bisher nur Wayne Hardin in den Jahren1960, 1961 und 1963.
Die Fighting Irish übernahmen während des 85. Aufeinandertreffen gleich zu Beginn der Partie die Initiative. Der Lohn der Arbeit in der Gesamtabrechnung waren drei Touchdownläufe für Jonas Gray, zwei wichtige Catches für Michael Floyd und Cierre Wood ergänzte den Erfolg mit zwei weiteren Punktewertungen. 442 Offense Yards verbuchten die Gastgeber schließlich für sich in der Statistik, obwohl die Gastgeber erneut im zweiten Vierten Viertel mit eine Turnover von Sich Reden machten. Einen Swingpass von QB Tommy Rees konnte Theo Riddick nicht festhalten und DE Jabree Tuani sicherte den Ball an Notre Dames 27 Line. Die Folge war neun Spielzüge später ein neun-Yard-Pass auf Gee Gee Greene, der Navy zum 7:14 Anschlußtouchdown verhalf. Dieses kurze Aufflackern half Navy aber nicht wirklich weiter. Die katholische Akademie konterte mit zwei weiteren Punktewertungen und nach 40 Spielminuten war die Partie entschieden, als Spielmacher Rees Michael Floyd über 56 Yards fand und damit seinen längsten Passerfolg in seiner bisherigen Karriere feierte.
Notre Dames Abwehr erwies sich in der Folgezeit als der dominierende Part und jagde den jungen Navy Spielmacher Trey Miller über das Feld, der wiederum den verletzten Kriss Procter ersetzte. Miller komplettierte nur fünf von 13 Passversuchen und seine Ausbeute über 33 Yards war mehr als mager. Auch die 198 Yards durch Rushing bedeuteten kein Ruhmesblatt für Navy, sondern zeigen nur, in welcher desolaten Situation sich Navy in diesem Jahr befindet.
Schlüter - 30.10.2011

HC Brian Kellys Bilanz ist positiv, aber noch zu ungleichmäßig. (© Getty Images)
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