Eine große Chance haben die Viriginia Destroyers mit ihrem Head Coach Marty Schottenheimer vergeben. Ein Sieg und man hätte die vorzeitige Qualifikation für das UFL Endspiel feiern können. Doch die bis dato sieglosen Sacramento Mountain Lions hatten etwas dagegen und kämpften erfolgreich. Mit 27-20 in der Verlängerung siegte das Heimteam vor 18.794 Zuschauern und fügte den Destroyers die erste Niederlage der Saison zu.
Dabei sah alles zunächst nach einer Wiederholung des vergangenen Wochenendes aus. Mit 28-6 siegten die Destroyers souverän und auch dieses Mal war es RB Dominic Rhodes, der seine Mannschaft in Führung brachte. Jedoch wollten die Gastgeber dies nicht so einfach hinnehmen und kamen durch ein Field Goal von Jose Martinez und einen Touchdown von WR Otis Amey zur 10-7 Führung, ehe K Delbert Alvarado drei Sekunden vor der Halbzeit den Ausgleich markierte.
In der zweiten Halbzeit waren es zweimal die Destroyers, die vorlegten, aber immer wieder den Ausgleich hinnehmen mussten. Gegen Ende der Partie wirkte es, als ob Virginia das Spiel unter Kontrolle habe. Dritter Versuch in der Mitte des Feldes und es war klar, wer nun den Ball bekommen würde: RB Dominic Rhodes. Doch der in der vergangenen Woche noch gefeierte Held verliert den Ball bei einem Draw-Play und Sacramento hat auf einmal drei Minuten vor dem Ende die Chance auf den Ausgleich. Die Verteidigung der Locos steht jedoch sehr gut und so sieht sich QB Bethel-Thompson mit einem vierten Versuch und 15 Yards zu gehen an der 33 Yard Linie der Destroyers konfrontiert. Doch sein weiter Pass auf WR Otis Amey ist gut und plötzlich stehen die Mountain Lions an der zwei Yard Linie. Ein Fade geht wieder auf Amey und so fällt der Ausgleich doch noch - nur 26 Sekunden vor dem Ende.
Dramatisch auch die Verlängerung. Wieder sticht die Kombination Bethel-Thompson und Amey und bereitet mit einem langen pass den Touchdown von Kenny Moore vor. Doch nach den Regeln der UFL ist das Spiel noch nicht vorbei. Auch Virginia muss noch einmal den Ball bekommen, doch können die Destroyers diesen beim Kickoff Return nicht richtig festhalten und damit ist das Spiel vorbei.
"Das war ein hervorragendes Footballspiel, wenn einem es egal war, wer gewinnt oder verliert. Beide Mannschaften haben sehr gut gespielt. Dennis Green kann stolz auf seine Mannschaft sein, sie haben sich heute durchgesetzt und das glücklicher Ende für sich gehabt", sagte Destroyers Head Coach Marty Schottenheimer nach dem Spiel.
Mit diesem Sieg sind die Sacramento Mountain Lions rechnerisch noch im Rennen um den Einzug ins Finale, auch wenn sie nun noch ihre beiden verbleibenden Spiele gewinnen müssen, während Titelverteidiger Las Vegas Locos nun noch zwei Niederlagen einstecken muss - angefangen beim direkten Duell der beiden Mannschaften am kommenden Wochenende in Las Vegas. Die Virginia Destroyers können die Mountain Lions aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs nicht mehr überholen, höchstens noch im Fall eines Gleichstands aller vier Mannschaften am Ende der Saison.
Schüler - 17.10.2011

Marty Schottenheimer (© Getty Images)
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