Frust, Ratlosigkeit nach erneutem späten Defense Kollaps

Frank Gore bekamen die Eagles nicht richtig in den Griff.Wer geglaubt hatte, dass die Eagles mit der peinlichen Heimniederlage vor Wochenfrist gegen die Giants bereits ihren Saison Tiefpunkt erreicht hätten, wurde am Sonntag mit der vollkommen unnötigen 23:24 Niederlage gegen die San Francisco 49ers eines besseren belehrt.

Zwar ging Eagles Quarterback Michael Vick mit einer gestauchten Hand angeschlagen ins Spiel, doch im Verlauf der Partie zeigte sich wieder wie wichtig der Spielmacher letztendlich für den Erfolg des Teams ist. Mit 416 passing Yards stellte er zwar eine neue persönliche Bestleistung ein and mit 75 rushing Yards war er am Ende gar der Leading Rusher seines Teams. Doch all dies nutzte nichts, da wieder einmal die Defense nicht in der Lage war einen Vorsprung am Ende des Spiels zu verteidigen. Diesmal führte man locker mit 20 Punkten Ende des dritten Viertels und alles sah nach dem so dringend benötigten Erfolgserlebnis aus. Doch unerklärlicherweise verlor die Defense wieder einmal komplett den Faden und die Niners schnupperten nach einem schnellen Touchdown durch TE Vernon Davis plötzlich wieder Morgenluft. Unerklärlich, wie man dem mit einer Knöchelverletzung angeschlagenen Frank Gore und der vor der Partie zweitschlechtesten Laufspiel Offense der NFL 127 Rushing Yards gestattete. Da passte es im Vergleich so richtig,dass RB LeSean McCoy, der nach dem dritten Spieltag die NFL in Rushing Yards angeführt hatte, es auf dürftige 18 Yards bei neun Versuchen brachte.
Wann immer die Niners ein First Down benötigten, Gore und Hunter konnten ihre Läufe unterstützt vom schwachen Tackling der Eagles erfolgreich abschließen.

Hilflos, desorientiert,ja fast lustlos wirkte der Auftritt im letzten Viertel.Ganz schwach auch Rookie Kicker Alex Henery, dessen zwei Fehlschüsse ( aus 33 und 39 Yards) im letzten Abschnitt am Ende sich als fatal in der Endabrechnung darstellen sollten. " Frustrierend, Schockierend" sprach Vick bei der Pressekonferenz das aus, was die Eagles Fans im Lincoln Field auch im zweiten Heimspiel wieder erleben mussten und wohl alle dachten.
Auch stellte Vick die Einstellung einiger Kollegen in Frage ( ohne Namen zu nennen) " Wir werden in den nächsten Wochen schnell herausfinden, wer hier gewinnen will und dafür auch etwas tun möchte und wer nicht" so ein sichtlich angefressener Vick. Tatsache ist jedenfalls,dass man gegen eine sicherlich doch eher durchschnittliche Offense aus San Francisco trotz all der in der Offseason neu ins Team aufgenommenen hochkarätigen und mit viel Geld verpflichteten Free Agents zum dritten Mal in Folge einen Sieg noch leichtfertig aus der Hand gab.

Mit 36:0 hat man in der Summierung das letzte Viertel in den letzten drei Spielen verloren, eine absolute "unterirdische" Statistik.
Die Niners beendeten mit dem späten Sieg eine Serie von fünf Niederlagen in Folge gegen die Eagles und führen nun die NFC West nach den Niederlagen der Seahawks und Cardinals an.
Mit nunmehr nur einem Sieg aus den ersten vier Spielen ziert dagegen der ehemalige Super Bowl Aspirant das Tabellenende der NFC East und muss bereits so früh in der Saison sich wohl doch neue Ziele stecken..

Dornbusch - 03.10.2011

Frank Gore bekamen die Eagles nicht richtig in den Griff.

Frank Gore bekamen die Eagles nicht richtig in den Griff. (© Getty Images)

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