Am trockenen Bonner Sonntag begrüßte die erste Herrenmannschaft der Gamecocks die Aachen Vampires nicht nur im gut gefüllten Stadion Pennenfeld, sondern schlug die Gäste klar mit 64:6.
Schon nach der dritten Spielminute gelang der Bonner Defense der erste Quarterback-Sack, woraufhin sich die Kampfhähne den Fumble sicherten und in Ballbesitz kamen. Unmittelbar danach sollte Quarterback Sebastian Schopen seinen Bruder und Wide Receiver Julian Schopen mit einem Pass bedienen, der auch die ersten sechs Punkte wert war. Wenige Minuten später zeigte der Spielmacher erneut sein Können und baute die Führung für sein Team auf 14:0 auf. Nachdem Nils Heidingsfeld, der Quarterback auf der Aachener Seite, von Defensive Lineman Chris Massmann im Backfield gesacked wurde, eroberte Heidingsfeld dennoch im folgenden Versuch den ersten und letzten Touchdown der Aachener.
Der Vorwärtsdrang der Gastgeber sollte sich auch im zweiten Viertel fortsetzen. Running Back Günter Barth erlief nach dem Seitenwechsel gleich zu Beginn des zweiten Quarters den nächsten Bonner Touchdown und Sebastian Schopen bediente bis zur Pause noch zweimal Ben Hackländer, der ebenfalls erfolgreich scorte, so dass nach zwei Vierteln und bei einem Zwischenstand von 34:6 die Partie eigentlich schon entschieden war.
Wie nicht anders erwartet, wurden auch die folgenden zwei Quarter von der Heimmannschaft dominiert. Den ersten Touchdown nach dem Wiederanpfiff produzierte wieder das „Schopen-Duo“. Gegen Ende des dritten Quarters durften die „Cocks“ bereits 48 Punkte für sich verzeichnen. Nach einem Punt-Return von Hackländer, der es bis an die 10 Yard-Line der Achener schaffte, verwandelte Andreas Merz den achten Tochdown für Bonn. Den neunten und letzten Tochdown vollbrachte wieder einmal das Bruderduo Schopen auf Schopen. Die letzten beiden Punkte an diesem Sonntag bekam das Bonner Team in den Schoß gelegt, da die Aachener ihren Punt selbst blockten und diesen in der eigenen Endzone recoverten, was somit folgerichtig als Safety gewertet wurde.
Entsprechend freute sich Teamcaptain Michael Braunagel über das Ergebnis: „Es war ein Spiel, in dem alle Mannschaftsteile perfekt zusammen agierten. Es gab heute keine herausragende Leistung von Einzelspielern, sondern eine hervorragende Teamleistung. Einfach nur Gamecocksfootball wie er sein soll.“
Schlüter - 18.07.2011

QB Sebastian Schopen präsentierte sich als einer der Bonner Erfolgsgaranten. (© Michael Pohl)
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