Drei neue IFAF-Mitglieder

Mit Nigeria, El Salvador und Mongolei hat die IFAF doch ziemlich exotische Mitglieder neu aufgenommen.Wie jedes Jahr tagte auch in diesem Jahr der IFAF Congress, die Generalversammlung des Weltverbandes. Logischerweise findet die Zusammenkunft in WM-Jahren am Austragungsort des Turniers statt, diesmal also am spielfreien 14. Juli in Wien.

Offiziell sollen Ergebnisse der Tagung erst nach dem sportlichen Abschluss der WM in Österreich bekanntgegeben werden, bekannt ist immerhin, dass drei neue Mitglieder aufgenommen wurden: Nigeria, El Salvador und die Mongolei gehören nun zu 62 voll stimmberechtigten Nationen. Schon im vergangenen Jahr sollte die Mongolei aufgenommen werden, scheiterte aber in letzter Sekunde an fehlenden Unterlagen. Die Strategie der IFAF, selbst bei den rudimentärsten Strukturen in einem Land eine Verbandsgründung zu initiieren und den Verband in den Weltverband aufzunehmen, wird damit fortgesetzt. Im Hinblick auf die globale Außendarstellung der Sportart ist eine möglichst hohe Mitgliederzahl erstrebenswert, die Gewichte bei Abstimmungen innerhalb der IFAF verschieben sich so tendenziell allerdings in Richtung der (noch) nicht entwickelten Football-Nationen.

Zudem wurde ein Nachfolger für den aus dem Vorstand zurückgetretenen Kanadier Michael Monroe gewählt. Die Britin Dr. Elesa Argents nimmt nun seine Positon als Schriftführer ein und gehört nun dem Vorstand an. Die von EFAF und IFAF-Präsidium eingereichten Vorschläge zur Umstrukturierung des Weltverbandes wurden wieder von der Tagesordnung genommen. Offensichtlich will man sich nun mehr Zeit für eingehende Beratungen lassen und nicht den Eindruck entstehen lassen, die angereisten Delegierten hätten beim Kongress ohne eingehende längerfristige Beratungen zur Abstimmung über weitreichende Entscheidungen schreiten sollen, ohne deren Konsequenzen vollständig ausloten zu können.

Auerbach - 16.07.2011

Mit Nigeria, El Salvador und Mongolei hat die IFAF doch ziemlich exotische Mitglieder neu aufgenommen.

Mit Nigeria, El Salvador und Mongolei hat die IFAF doch ziemlich exotische Mitglieder neu aufgenommen. (© Open Source)

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