Zwar unterlagen die Jugendlichen des AFC Universe Frankfurt auch in ihrem zweiten Vergleich mit den Saarland Hurricanes, zeigten beim 33:52 gegen den Titelaspiranten jedoch eine deutlich bessere Leistung als in der Vorwoche.
Ausschlaggeben war am Ende das erste Quarter, in dem sich die „Boys in Purple“ offensichtlich noch nicht ganz sicher waren, mit den sympathisch auftretenden, hart aber fair agierenden Gästen tatsächlich auf Augenhöhe agieren zu können. So stand es nach drei Touchdowns und einer Two-Point-Conversion gegen die Frankfurter schnell 0:20; ein Rückstand, den die Schützlinge von Jugend-Head-Coach Kai Schlegel bis zum Ende des Spiels nicht mehr aufholen konnten.
Die ersten Punkte brachte Running Back Lukas Hils im zweiten Spielabschnitt auf die Anzeigetafel und auch der Zusatzpunkt von Max Schwarz gelang. Bis zum Ende der mit knapp zwei Stunden sehr langen ersten Halbzeit, erhöhten die Hurricanes noch auf 28:7, bevor erneut Hils die Endzone erreichte und auf 13:28 verkürzte.
Aus der anschließenden von Universe gefangenen Interception konnten die jungen Frankfurter anschließend nichts mehr machen und scheiterten mit dem Halbzeitpfiff kurz vor der Endzone.
In der zweiten Hälfte trafen tatsächlich zwei Teams auf Augenhöhe aufeinander. Saarland vergrößerte den Abstand auf 23 Punkte, doch der dritte Touchdown von Lukas Hils und die Conversion Julius Müllners brachte die Universe-Jugend wieder näher heran. Vor dem Seitenwechsel waren es aber wieder die starken Gäste, die weitere Punkte erzielten. Wide Receiver Timo Jensen punktete zu Beginn des Abschlussquarters zum 27:44, die Conversion misslang und Saarland trug das Ei ein vorletztes Mal zum 50:27 in die Endzone. Die anschließende Conversion stellte die letzten Punkte für die Canes dar, den Schlusspunkt setzte aber der engagierte AFC-Nachwuchs, der durch einen mehr als sehenswerten Pass von Max Schwarz auf David Gräßler in die hintere rechte Ecke der Saarländer Endzone den 33:52-Endstand erzielte.
Trotz misslungener Conversion zeigte sich das junge Frankfurter Team anschließend zufrieden. „Man muss nur auf das Scoreboard schauen... Die Jungs haben deutlich besser gespielt als noch in der Vorwoche“, so Kai Schlegels Lob.
Schüler - 12.06.2011
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