Nach dem relativ punktearmen Spiel gegen die Cologne Falcons, erlebten die Zuschauer im Heinrich-Germer-Stadion gegen die Berlin Rebels einen wahres Touchdown-Festival. Dennoch verloren die Magdeburg Virgin Guards auch das Rückspiel gegen die Berlin Rebels mit 36:50, behalten aber den vierten Tabellenplatz. Die Rebels schoben sich durch den Erfolg in Sachsen-Anhalt wieder auf den zweiten Rang in der Tabelle vor.
Konditionell merkte man es den beiden Mannschaften nicht an, dass die Schlacht in brütender Hitze ausgetragen wurde. Bis zur letzten Sekunde wurde um Punkte gekämpft, auch wenn die Verteidigung der Gastgeber nicht immer ein Mittel gegen die langen Pässe der Rebellen finden konnte. Magdeburg variierte das Spiel gut und so gingen die ersten drei Touchdowns auf das Konto von WR Ryan Maher, der aber auch von profitierte, dass bei den Rebels drei Defensive Backs aus der Startformation fehlten. Immer wieder war er eine sichere Anspielstation für QB Brian Amaral. RB JJ Bennet, im Hinspiel in Berlin aufgrund einer Verletzung kein wirklicher Faktor im Angriffsspiel der Börde-Footballer, punktete zwei Mal mit sehenswerten Läufen über die halbe Feldlänge.
Trotzdem gingen die Rebels früh in Führung und zogen den Virgin Guards davon. Zur Halbzeit stand es bereits 17:28. Immer wieder legten die Gäste mit keinen Laufeinlagen vor um dann mit langen Pässen zum Touchdown abzuschließen. Diese Taktik ging jedoch voll auf und brachte ihnen den Sieg.
„Wir haben uns heute trotz der 36 Punkte unter Wert verkauft. Unaufmerksamkeiten und verpasste Tackles haben Berlin immer wieder erlaubt, ein First Down zu erzielen, wo wir sie hätten stoppen müssen. Unnötige Strafen pushten sie zusätzlich nach vorne", so Magdeburgs Head Coach Oliver Maihold.
Vor allem im dritten Viertel, als seine Mannschaft sich bis kurz vor die Endzone der Gäste gekämpft hatten, zeigten sich die Virgin Guards sehr undiszipliniert, kassierten drei persönliche Fouls in Folge und waren so zum Punt gezwungen. Diesen konnte LB Rory Johnson nicht nur blocken, sondern gleich auch zum Touchdown zurücktragen. „Das war die entscheidende Situation im Spiel. Wenn Magdeburg hier rangekommen wäre, wäre es schwer für uns gewesen, das Spiel sicher nach Hause zu bringen“, sagte Berlins Offensive Coordinator Kim Kuci nach der Partie.
Vor allem mit dem Receivercorps um Gregor Lietzau und Bennie Künast hatten die Verteidiger der Virigin Guards immer wieder ihre Probleme, so dass Rebels-QB Darius Outlaw nach Belieben sein Passspiel aufziehen konnte. „Unsere Offense war erwartet stark“ freute sich Offensive Coordinator Kim Kuci nach dem Sieg. Nur im jeweils ersten Drive der ersten und zweiten Halbzeit kamen die Berliner nicht zu Punkten, konnten aber ansonsten immer Punkte machen.
Hundt - 06.06.2011

QB Darius Outlaw (#3) führte die Berlin Rebels auch im Rückspiel gegen die Virgin Guards sein Team zu einem sicheren Sieg (© Hundt)
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Eigentlich lädt die aktuelle Hitzewelle zu allem anderen ein als zu einer Sportveranstaltung. Dennoch laden die Chemitz Crusaders am 28. Juni zuz ihrem ersten Heimspiel des Jahres auf dem Chemnitzer Usti-Field. Eigentlich war ja der Heimauftakt Anfang Mai geplant gewesen, doch dieser Termin fiel buchstäblich ins Wasser.
Am Wochenende wird...
Spiele und Tabelle Magdeburg Virgin Guards
25.04.
Magdeburg Virgin Guards - Erfurt Indigos
26
:
48
02.05.
Magdeburg Virgin Guards - Berlin Adler
7
:
61
09.05.
Magdeburg Virgin Guards - Cottbus Crayfish
17
:
36
30.05.
Magdeburg Virgin Guards - Chemnitz Crusaders
18
:
27
06.06.
Halle Falken - Magdeburg Virgin Guards
27
:
19
14.06.
Cottbus Crayfish - Magdeburg Virgin Guards
33
:
0
28.06.
Chemnitz Crusaders - Magdeburg V. G.
abgesagt
05.07.
Berlin Adler - Magdeburg Virgin Guards
78
:
10
22.08.
Erfurt Indigos - Magdeburg Virgin Guards
41
:
19
30.08.
Magdeburg Virgin Guards - Halle Falken
38
:
0
Berlin Adler
1.000
9
9
0
0
577
:
65
Cottbus Crayfish
.556
9
5
4
0
222
:
238
Halle Falken
.556
9
5
4
0
126
:
215
Erfurt Indigos
.375
8
3
5
0
215
:
309
Chemnitz Crusaders
.375
8
3
5
0
107
:
223
Magdeburg Virgin Guards
.111
9
1
8
0
154
:
351