Berlin landet glücklichen Sieg

Simon Brenner und sein Team hatten gegen Berlin eine Schwere AufgabeWer glaubte, dass die deutschen Meister aus Berlin in der Provinz bei den Schwäbisch Hall Unicorns leichtes Spiel haben würden, der wurde am Samstag eines besseren belehrt. Die Adler hatten große Mühe, einen knappen 27:24-Ergolg aus Hall zu entführen.

Die Unicorns und ihre Fans wussten am Samstagabend nicht so recht, ob sie sich nun über eine äußerst respektable Leistung freuen oder über eine knappe Niederlage ärgern sollten. Mit 24:27 war man dem deutschen Meister unterlegen und es hatte nicht viel zu einem Überraschungssieg gefehlt. Klar war nur, dass man sich die Haller die knappe Niederlage letztendlich im ersten Spielviertel eingebrockt hatten.

Mit unnötig viel Respekt vor dem großen Namen Berlin Adler und fast schon verhalten starteten die Unicorns in das Spiel. „Berlin hat sehr schnell und ohne Huddle gespielt, womit wir zunächst nicht zurrecht gekommen sind“, sagte Halls Head Coach Siegfried Gehrke später. „Wenn das heute ein Boxkampf gewesen wäre, dann würde man sagen, dass wir uns in den ersten drei Runden haben austänzeln lassen.“

Schneller fanden sich die Gäste im Spiel zurrecht und glänzten besonders mit ihrem amerikanischen Angriffsduo, das den Adler-Angriff fast im alleine ausmachte. Quarterback Kyle Callahn stellte mehrfach seine Beweglichkeit unter Beweis und Running Back Talib Wise sammelte fleißig Yards. Durch Touchdowns von Hemaseh Heidary und Talib Wise lagen die hauptstädter dann auch Anfang des zweiten Viertels mit 13:0 in Führung.

Ein Touchdown von Thomas Hambalek sowie ein Extrapunkt und ein Field Goal von Matthias Scheuring brachten die Haller auf 10:13 heran. Wise ließ den Abstand zur Halbzeit aber wieder auf zehn Punkte anwachsen.

Nach der Pause sahen die 1.460 Zuschauer dann endgültig zwei gleichwertige Teams auf dem Feld. Die Haller Defense wusste nun besser die Kreise von Callahan und Wise zu stören wobei man dem Ex-Dresdener Running Back auch anmerkte, dass er von Berlins Head Coach Shuan Fatah auch in der Defense eingesetzt wurde und am Samstag ein entsprechendes Pensum leisten musste. Fünfmal wechselte der Ballbesitz bevor Johannes Brenner einen 7-Yard-Pass von Brian Brunner zum 17:20 (PAT Scheuring) fangen konnte. So ging es in das letzte Viertel, in dem die Gastgeber auch noch vom Pech verfolgt werden sollten.

Zunächst erzielte Danielo Naranjo Gonzales einen wegen Interference-Verdacht umstrittenen Touchdown zum 27:17. Es folgten zwei gescheiterte Field Goal-Versuche der Unicorns und erst sechs Sekunden vor Schluss konnte Kai Rabus den dritten Touchdown-Pass von Brian Brunner zum 24:27 (PAT Scheuring) fangen. Zu spät, um danach noch nachlegen zu können.

„Ich bin sehr stolz auf unser Team“, meinte Halles Quarterback Brian Brunner. „Berlin ist in Offense und Defense sehr, sehr gut und wir haben heute gezeigt, dass wir sehr, sehr nah an ihnen dran sind.“ Ähnlich sah das auch Head Coach Siegfried Gehrke: „Im Angriff haben uns heute sieben Spieler aus der ersten Garde gefehlt und trotzdem waren wir mit dem deutschen Meister auf Augenhöhe. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft!“

Streich - 09.05.2010

Simon Brenner und sein Team hatten gegen Berlin eine Schwere Aufgabe

Simon Brenner und sein Team hatten gegen Berlin eine Schwere Aufgabe (© Heß)

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