Auch 2010 werden vier Teams am Atlantic Cup der EFAF teilnehmen. Die Mannschaften kommen wie im Vorjahr aus den Ländern Irland, Niederlande, Belgien und Luxemburg. Drei neue Teilnehmer wurden dabei von den entsprechenden Verbänden benannt, lediglich die Dudelange Dragons aus Luxemburg sind wieder dabei.
Nachdem 2009 der amtierende belgische Meister West-Vlaanderen Tribes in einem spannenden Finale den Sieg mit 15:13 holen konnte, treten diesmal die Brussels Bulls für das Königreich an. Die Bulls spielen ebenso wie die Tribes in der flämischen Division (FFL) des Landes, sind dort allerdings nicht ganz so erfolgreich wie diese. Im Vorjahr kamen die Bulls auf drei Siege bei fünf Niederlagen und verpassten die Playoffs.
Im Halbfinale werden die Bulls am 26. Juni auf die Lelystad Commanders aus den Niederlanden treffen. Die Commanders haben 2009 ihre Division in der zweiten Liga mit sieben Siegen bei nur einer Niederlage souverän gewonnen. Lediglich gegen den späteren Mitaufsteiger, Alphen Eagles, musste man sich mit 32:34 knapp geschlagen geben. Das Aufstiegsspiel zur Liga Eins gewannen die Commanders gegen die Hilversum Hurricanes mit 42:0-Sieg später aber sehr deutlich.
Favorit im Atlantic Cup dürfte der irische Champion Limerick Vikings sein, zumal das Turnier Ende Juni in Dublin stattfinden wird, die Vikings also auf ihren Heimvorteil pochen können. Im Vorjahr bezwang man im heimischen Endspiel, dem Shamrock Bowl, die Dublin Rebels mit 9:6 in der Overtime, eben jene Rebels die im Finale 2009 des Atlantic Cups nur ganz knapp den West-Vlaanderen Tribes unterlegen waren. Mit den Dudelange Dragons werden die Vikings zudem im Halbfinale auf den wohl schwächsten Teilnehmer des Wettbewerbs treffen, sodass zumindest die Finalteilnahme sicher geschafft werden sollte.
Wittig - 15.02.2010

Die Limerick Vikings haben gute Chancen den Atlantic Cup zu gewinnen (© IAFL/J. Beattie)
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