Fragt man den Präsidenten des AFV Mecklenburg-Vorpommern, Dirk Dormann, kurz vor dem Jahreswechsel, welche Fortschritte es in punkto American Football in diesem AFV Landesfachverband zu verzeichnen gibt, so kann der Funktionär auf ein paar interessante Projekte verweisen, die sich im universitären Bereich entwickeln. „An den Universitäten Stralsund und Greifswald erleben wir zurzeit Bestrebungen American Football als Unisportart zu etablieren. Stralsund liegt gut im Rennen und auch Greifswald hat seine ersten Schritte vollzogen (www.greifswald-guardians.de).
Auf die sonstige Situation angesprochen wird zudem gerne mitgeteilt, dass die Konsolidierungsphase im Ostseeland gut voranschreitet und es langsam voran geht. „Wir konzentrieren uns im Landesverbandsvorstand auf die Trainer und Schiedsrichterausbildung.“ Andererseits ist der Standort Schwerin immer noch nicht wieder zum Leben erweckt worden, während die Rostock Griffins mit ihrem neuen Präsidenten Oliver Döhring guter Dinge sind, neue Ufer erklimmen zu können. Auch die Wolgast Vandals, ganz im Osten des Landes gelegen, haben gezeigt, dass sie Football spielen können und als relativ kleine Ortschaft den Footballsport in ihrer Region etablieren können. Das gleiche gilt für die etablierten Sharks aus Neubrandenburg, die bekanntlich auf ganz sicheren Füßen stehen. „Eventuell können auch in den nächsten Monaten die Flag Footballer aus Güstrow auf sich aufmerksam machen, die ihre ersten Schritte wagen. Überhaupt ist es schon bemerkenswert, dass in den kleineren Städten relativ viel Entwicklung stattfindet, während in den größeren Städten der Football immer noch mit vielen Ressentiments zu kämpfen hat.“
Sicher ist auf jeden Fall, dass sich die drei Vereine mit Cheerleadern sehr auf gemeinsame Meisterschaft mit Bremen und Hamburg freuen. Auch wenn es nach dem Regelwerk einer gewissen Mindeststärke als Squads bedarf, um einen eigenen Meister zu küren, so können sich die Cheerleader über die erreichte Punktzahl direkt für die deutsche Meisterschaft qualifizieren, welches auch 2009 dem Neubrandenburger Danceteam erfreulicher Weise gelang.
Auf die persönlichen Ziele angesprochen, kann Dirk Dormann für sich erkennen, dass die Doppelfunktion Chef zweier Landesfachverbände zu sein, kein zwingender Widerspruch sein muss. „In Niedersachsen hat es sich bewährt, dass wir die Arbeitsteilung strikt einhalten und die Gebiete „Landessportbund und Allgemeines“, „Finanzen“ und „Sport“ aufgeteilt haben. Ich sehe keinen Grund, warum ich nicht wieder in Niedersachsen kandidieren sollte. Der Service ist für die Vereine trotz der beruflichen Aufgabe in Rostock konstant gleich geblieben.“
Schlüter - 16.12.2009

Dirk Dormann kann Beides: niedersächsisch und mecklenburgisch (© AFCVN e. V.)
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