Mit 34-7 schlugen die Florida Tuskers im Citrus Bowl in Orlando das Team der California Redwoods und können nun schon zur Halbzeit der Saison fast die Zimmer für das Endspiel der UFL am 27. November in Las Vegas buchen. Noch immer sind die Tuskers ungeschlagen und es ist kaum vorstellbar, dass das Team von Head Coach Jim Haslett die kommenden drei Spiele alle verliert.
Nur im ersten Viertel begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. So waren es die Verteidigungsformationen, die das Spiel bis ins zweiten Viertel dominierten, auch wenn die Tuskers sicher die besseren Chancen sich erarbeitet hatten. Mit einem Pass von Tuskers QB Brooks Bollinger auf den bisher besten Receiver der UFL WR Taye Biddle über 51 Yards leitete Florida die eigene Führung ein, die RB Michael Pittman dann mit einem Lauf über 4 Yards erzielte. Danach spielten nur noch die Gastgeber und es schien als würden die Redwoods kein Mittel finden das Angriffsspiel der Tuskers in den Griff zu bekommen. Schlimmer noch. RB Cory Ross bekommt den Ball, doch Floridas DT Willie Andrews erzwingt einen Fumble, den LB Odell Thurman an der 19 Yard Linie der Redwoods sichert. Mit einem Pass auf Jayson Foster erhöht Bolliger die eigene Führung auf 14-0, bevor ein Field Goal von K Matt Bryant kurz vor der Pause den 17-0 Halbzeitstand markiert.
Erst im Schlussviertel beim Stand von 27-0 gelingt es den Gästen erstmals zu punkten - zu spät und zu wenig, um dem Spiel noch eine Wende zu geben. "Wir haben ein wenig zu nachlässig angefangen in dieser Partie und Chancen leichtfertig vergeben, doch dann haben sich die Jungs zusammengerissen und sich diesen Sieg wirklich verdient. Bei vielen Spielern in meinem Kader kann man auch sehen, warum sie schon in der NFL gespielt haben", sagt Tuskers Head Coach Jim Haslett. "Ich muss das Team auch nicht groß motivieren, denn die Spieler wissen, dass sie nur hier ihre Chance haben sich wieder für die NFL zu empfehlen. Diese wollen sie nutzen."
"Unsere Defensive hat heute gut gespielt, aber dann dem Druck der Tuskers nachgeben müssen. Florida spielt einen sehr facettenreichen Angriff, der schwer auszurechnen ist", sagt Redwoods Head Coach Dennis Green. "Wir hätten sicher ein paar Pre-Season Games gebraucht, denn wir sind nicht so weit wie erhofft. Am Ende des Camps gab es keinen Grund, warum ein Spieler besser sein sollte als der andere, so musste der Eindruck und das Bauchgefühl entscheiden ohne ihn im Spiel gesehen zu haben. Wir haben zum Beispiel QB Shane Boyd im ersten Spiel starten lassen und er war nicht sehr gut. Dann haben wir QB Mike McMahon verpflichtet und auch er hatte seine Probleme. Vielleicht lasse ich nächste Woche QB Liam O'Hagan spielen."
Schüler - 23.10.2009

Jim Haslett (© Getty Images)
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