Bulldogs patzen erneut im Finale

Geschichte wiederholt sich bekanntlich nicht. Oder doch? Zumindest dürften Spieler und Verantwortliche der Spandau Bulldogs am vergangenen Wochenende ein Déjà-Vu Erlebnis der unangenehmsten Art gehabt haben. Die gesamte Saison über hatten die Footballer aus dem Westen der Hauptstadt den Teams der Verbandsliga Ost ihren eigenen Stempel aufgedrückt. Die Gegner wurden dominiert, teilweise sogar düpiert. Am Sonntag hätte dann gegen die Radebeul Suburbian Foxes die endgültige Krönung der perfekten Saison werden sollen. Doch was folgt war der Super-GAU. Die Gäste aus Sachsen behielten mit 31:23 die Oberhand und dürfen sich nun über den Aufstieg in die Oberliga freuen.

Im vergangenen Jahr hatten die Spandauer ein ähnliches Schicksal erleiden müssen. Damals hatten die Potsdam Royals die Bulldogs noch auf der Zielgeraden abgefangen. QB Adrian Baier erwischte bei den Hausherren einen rabenschwarzen Tag und war maßgeblich für die Niederlage verantwortlich. Eine seiner drei Interceptions trugen die Abwehrspieler der Foxes direkt zum Touchdown zurück. Und auch sonst ließ der Spielmacher die gewohnte Sicherheit fehlen, traf viele überhastete Entscheidungen. Hinzu kamen dann auch noch zahlreiche Undiszipliniertheiten der Gastgeber, die sie immer wieder in schlechte Ausgangspositionen brachte oder dem Gegner eine noch bessere Feldposition verschaffte.

Hundt - 21.09.2009

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