Haslbeck vor Ausschluss aus dem AFVD?

Heike HaslbeckDas Präsidium des AFVD hat am 1. März ein Ausschlussverfahren gegen die Vizepräsidentin des AFV Bayern, Heike Haslbeck, eingeleitet. Haslbeck wird vorgeworfen am 10.01.2009 einen Verein mit dem Namen „Cheerleading und Cheerdance Vereinigung Bayern" als Gründungsvorsitzende ins Leben gerufen zu haben. Dieser CCVBy strebt die Mitgliedschaft im "Cheerleading und Cheerdance Verband Deutschland" an, welcher gemäß seiner Satzung das Ziel des Alleinvertretungsrechts für Cheerleading als Sport in Deutschland anstrebt. Bisher ist aber der AFVD der Fachverband für Cheerleading in Deutschland und übt dieses Tätigkeit bekanntermaßen seit Jahrzehnten aus. Auch ist der AFVD in dieser Funktion in den einschlägigen nationalen Gremien wie dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) vertreten.

Weiterhin habe sich Haslbeck auch darum bemüht, Mitgliedsvereine des AFV Bayern zum Übertritt in ihre Organisation zu bewegen. Auch soll Haslbeck die Vereine in Bayern zu rechtswidrigen Bestandmeldungen gegenüber dem Bayerischen Landessport Verband (BLSV) angestiftet haben, die Bestandsmeldung gegenüber dem AFVD soll ebenfalls falsch gewesen sein, sodass für diesen eine Beitragskürzung entstanden ist.

Heike Haslbeck hat nun zwei Wochen Zeit, gegenüber dem AFVD die Vorwürfe zu entkräften. Das Verfahren betrifft den AFVD und all seine Mitgliedsorganisationen. Bis zur Entscheidung in der Hauptsache ist Haslbeck von der Ausübung ihrer Mitgliedschaftsrechte im Verbandsbereich des AFVD suspendiert. Dies beinhaltet auch die Wahrnehmung von Ämtern und Funktionen in Mitgliedsverbänden des AFVD, insbesondere die Tätigkeit als Vizepräsidentin im AFV Bayern.

Wittig - 04.03.2009

Heike Haslbeck

Heike Haslbeck (© Zelter)

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